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Jahreshauptversammlung des TSV Höchst: Horst Bitsch zum Ehrenvorsitzenden ernannt

Neuwahlen und die Ehrung langjähriger Mitglieder stand im Fokus der Jahreshauptversammlung des TSV 1875 Höchst, zu der der 1. Vorsitzende Jens Fröhlich am 5. Mai in der TSV Turnhalle zahlreiche Mitglieder sowie den Vorsitzenden des Sportkreises Wolfgang Fröhlich, Bürgermeister Horst Bitsch und die TSV-Ehrenvorsitzenden Horst Klingmann und Werner Kittel begrüßen konnte.

Jens Fröhlich machte in seinem Vorstandsbericht deutlich, dass die Vereinsarbeit nach der Corona-Pandemie wieder stark an Fahrt aufgenommen hat. So konnten endlich wieder zahlreiche Veranstaltungen des Gesamtvereins und der Abteilungen durchgeführt werden. Durch das vielfältige Sport- und Bewegungsangebot der sieben Abteilungen sowie neue und ausgebaute sportliche Angebote im Kinderbereich (zahlreiche Schwimmkurse, Eltern-Kind-Turnen und Kinderturnen) entwickelte sich die Mitgliederkurve wieder deutlich nach oben. Besonders stolz zeigten sich der TSV-Vorsitzende und die Abteilungsleiter über die vielen sportlichen Talente des TSV, die im vergangenen Jahr wieder mit regionalen und überregionalen Erfolgen glänzen konnten. Dank gilt hier besonders den ehrenamtlichen Trainern, Übungsleitern und Helfern, die tagtäglich mit großem Einsatz und Engagement ermöglichen, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Möglichkeit haben, im TSV Sport zu treiben und ihrer Leidenschaft nachzugehen.

1. Vorsitzender Jens Fröhlich bei seinem Vorstandsbericht

Finanziell hatte der TSV einige unvorhergesehene Investitionen an den vereinseigenen Sportstätten zu bewältigen, die aber glücklicherweise durch die verbesserte Einnahmesituation bei den Mitgliedsbeiträgen gut gestemmt werden konnten. Als weitere große Investition steht in diesem Jahr der Austausch der über 30 Jahre alten Flutlichtanlagen an den Sportplätzen an, was den Verein trotz entsprechender Förderung genauso wie die enorm gestiegenen Energiekosten, finanziell belasten wird. Umso dankbarer ist der Vorstand den vielen Förderern und Gönnern, die den TSV Höchst kontinuierlich unterstützen.

Die gute Vereinsführung wurde dem aktuellen Vorstand nicht nur durch die Entlastung durch die Mitglieder sondern auch durch den als Wahlleiter eingesetzten Ehrenvorsitzenden Horst Klingmann bestätigt: „Ich bin stolz auf den TSV Höchst und dass es immer wieder Personen gibt, die Verantwortung für den Verein tragen. Ein Verein läuft nur mit Menschen, die sich mit Beständigkeit, Herzblut und Idealismus engagieren“. Dass die Kontinuität in der Vereinsführung fortgesetzt wird, zeigte sich bei den Neuwahlen des Vorstandes, der bis auf eine Neubesetzung wieder komplett zur Wiederwahl antrat und ohne Gegenstimme wiedergewählt wurde. Als 1. Vorsitzender wurde Jens Fröhlich bestätigt. Ihm stehen Tim Mathes als 2. Vorsitzender und Werner Waldhaus als Stellvertretender Vorsitzender zur Seite. Weitere Vorstandsmitglieder sind: Rouven Roß (Kassenwart), Tobias Hallstein (Geschäftsführer), Johanna Glenz (Jugendvertretung), Tamara Paul (Pressewartin), Ricarda Wachsmann (Wirtschaftsausschuss). Als Beisitzer fungieren Tamara Bär (Hallenbelegung), Benedikt Hamann (Vereinsheim Hainamu), Sören Hartmann (Fördermittel), Jörn Hibschenberger (Vereinsbus). Als Abteilungsleiter wurden bestätigt: Marco Specht (Fußball), Stefan Sauer (Leichtathletik), Gregor Fröhlich (Radfahren), Jenny Bilienis (Schwimmen), Tamara Bär (Turnen), Tim Mathes (Tischtennis) und Ingeborg Hoffart (Volleyball).

Ein Teil des neugewählten Vorstandes, der mit wenigen Veränderungen in eine neue Amtszeit geht

Mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden des TSV Höchst wurde Bürgermeister Horst Bitsch überrascht, der sichtlich gerührt war. Horst Bitsch war von 2010 bis 2021 TSV Vorsitzender und zuvor jahrzehntelang in der Tischtennisabteilung aktiv; zuerst als erfolgreicher Spieler (seit 1986), Mannschaftsführer, Jugendleiter, TT-Kreis Fachwart, Trainer und Betreuer sowie als Abteilungsleiter (2005-2011).

Horst Bitsch wird mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden überrascht

Vom TSV-Vorstand wurde auch das besondere Engagement von Günther Bittner als Schiedsrichter gewürdigt. Herr Bittner ist bereits seit 50 Jahren als Schiedsrichter im Einsatz und hat über 1500 Spiele geleitet.

Der TSV Höchst würdigt das besondere Engagement von Günther Bittner

Vier Kreismeistertitel im Mehrkampf

Am 6. Mai waren die TSV-Leichtathleten bei den Kreismeisterschaften im Mehrkampf am Start, die im Sportpark in Erbach ausgetragen wurden.

Vielseitigkeit bewies Noelle Bischof, die sowohl den Dreikampf als auch den Vierkampf der W10 gewinnen konnte und damit mit zwei Kreismeistertiteln erfolgreichste Höchster Teilnehmerin war. Ihre besten Disziplinen waren der 50 m-Lauf (8,5 Sek) und der Ballwurf (21,00 m), wo sie das Teilnehmerfeld anführte.

Ein Kreismeistertitel in der M10 ging an Leonard Schmidt, der den Vierkampf für sich entschied. Ausschlaggebend für seinen Sieg waren flotte 8,6 Sek über 50 m und sehr gute 1,12 m im Hochsprung. Dazu kam noch ein ausgezeichneter zweiter Platz im Dreikampf.

Kreismeister im Mehrkampf der W10/M10

Sprungstark zeigte sich auch Colin Bischof in der M12. Er sicherte sich dank starker Hochsprungleistung (1,24 m) den Titel im Vierkampf. Auch sein Weitsprungergebnis von 3,71 m übertraf an diesem Tag kein Konkurrent aus seiner Altersklasse. Den Dreikampf schloss Colin als Dritter ab.

Kreismeister im Vierkampf der M12

Gegen die starke Konkurrenz in der M13 erreichte Philip Pfannmüller den dritten Platz im Vierkampf und sammelte vor allem Punkte durch die zweitschnellste Zeit im 75m-Sprint (11,4 Sek). Ihm folgte Dominik Seip auf Platz 4. Im Dreikampf kam das Duo auf Platz 4 bzw. 5.

Vier Altersklassensiege zu Beginn der Laufsaison

Mit dem Dämmerlauf in Bad König wurde am 29. April die Laufsaison eingeläutet. Mit dabei war auch eine kleine Abordnung von talentierten Nachwuchsläufern des TSV Höchst. Insgesamt starteten über 120 Sportlerinnen und Sportler.

Den Anfang machten die Bambinis (U8), wo mehr als 20 Kinder auf die 650 m lange Strecke gingen. Gut im Rennen behauptete sich Raphael Schmidt, der als schnellster Junge das Ziel erreichte.

Weiter im Programm ging es mit den stark besetzten Läufen der der U10 und U12. Hier war eine Strecke von 1,4 Kilometern zurück zu legen. Bei den Mädchen überraschte Noelle Bischof, die sich in der W10 souverän als Siegerin durchsetzte. Mit der beachtenswerten Zeit von 6:02 min lief sie sogar als Zweite des Gesamtfeldes über die Ziellinie und hatte fast eine Minute Vorsprung auf die nächste Konkurrentin in ihrer Altersklasse. Flott unterwegs war auch Sophia Emilia Schäfer. Sie belegte im Teilnehmerfeld der W9 den vierten Platz (6:45 min) und war Achte im Gesamteinlauf.

An seine Vorjahressiege konnte Leonard Schmidt anknüpfen. Er trug in der M10 mit der sehr guten Zeit von 6:07 min den Sieg davon und kam als Zweiter des großen U10/U12-Läuferfeldes ins Ziel. Platz 2 in der M9 ging an Clemens Thierolf (6:21 min), der ebenfalls eine starke Leistung ablieferte.

Die Jugendlichen von 12 bis 15 Jahren hatten eine Strecke von 1,8 Kilometern zu absolvieren. Hier lief der Höchster Colin Bischof (M12) mit 6:50 Minuten die schnellste Zeit aller Teilnehmer und gewann damit die Altersklasse M12 deutlich. Als Vierter überquerte Philip Pfannmüller die Ziellinie (7:25 min), was ihm den zweiten Platz in der M13 einbrachte. Dominik Seip und Felix Schmucker folgten auf den Plätzen 4 und 5.

Weitere Podiumsplätze gab es für Johanna Mia Schäfer, die den dritten Platz in der W12 (9:00 min) belegte, sowie für Paula Schmucker und Polina Hordiienko, die in der W13 kurz hintereinander auf Platz 2 bzw. 3 liefen. Das gute Abschneiden der TSV-Nachwuchsläufer komplementierte Marie Fröhlich mit dem vierten Platz in der W14.

Den Hauptlauf über 9,4 Kilometer gewann der Bad Königer Jonas Uster deutlich. Markus Weinelt wurde mit der Zeit von 44:56 min Zweiter in der M45.

Sportabzeichen Saison startet am 17. Mai – Verleihung an Erwachsene

Kurz vor Beginn der neuen Sportabzeichensaison wurden bei der Jahreshauptversammlung der Leichtathletikabteilung am 3. Mai die Auszeichnungen für das Jahr 2022 an die Erwachsenen vergeben. Stützpunktleiter Adam Schleucher freute sich, dass er viele Urkunden persönlich überreichen konnte.

Insgesamt haben das Sportabzeichen im letzten Jahr in Höchst 23 Erwachsene und 30 Kinder/Jugendliche erworben. Weitere 16 Sportabzeichen wurden im Rahmen einer von Dorothea Daum geleiteten Sportwoche abgenommen. Mit 69 Absolventen belegte der TSV Höchst den zweiten Platz der Vereine im Odenwaldkreis.

Ihre ersten Sportabzeichen konnten Stefanie Heusel (Silber) sowie Nadine Zahn und Wilfried Eigel (Gold) entgegen nehmen. Für Kerstin Schmidt (Bronze), Marco Stegmaier und Achim Wölfelschneider (beide Silber) war es die zweite Auszeichnung. Ihr drittes Sportabzeichen in Silber erhielten Dennis Jöckel und Shania Windrich. Thorsten Schmidt erfüllte die Bedingungen bereits zum vierten Mal in Gold. Für Niklas Kolb und Anna Hofmann war es die sechste Auszeichnung (Silber). Gold ging an Katrin Hofmann und Fabian Wachsmann. Heiko Brinkmann, Markus Weinelt und Lucas Rutz dürfen sich bereits über das 10. Sportabzeichen in Gold freuen. Die Bedingungen in Gold erfüllten außerdem Dorothea Daum (12), Allegra Baumann (14), Claudia Gippert (17) und Bruno Knieriem (18). Mehr als 20 Sportabzeichen in Gold haben Ricarda Wachsmann (22), Tamara Paul (27) sowie Jürgen Paul absolviert.

Ab Mittwoch, 17. Mai kann bereits wieder für das Sportabzeichen trainiert und die Leistungen erbracht werden. Das Training findet immer mittwochs von 18.30 Uhr bis ca. 20 Uhr statt. Treffpunkt ist auf dem Sportgelände der Ernst-Göbel-Schule in Höchst. Sportabzeichenstützpunkleiter Adam Schleucher freut sich auch in diesem Jahr wieder auf viele Teilnehmer!

Rope Skipping: Titelverteidigung und WM-Quali geglückt

Mit neun von zehn möglichen Podestplätzen und als fünffacher Deutscher Meister kehrte das AK2- Rope Skipping Team des TSV Höchst von den nationalen Titelkämpfen zurück, die am 29./30. April in Lüneburg ausgetragen wurden. Ihre jüngeren Vereinskolleginnen der Altersklasse AK3 (14 bis 15 Jahre) hatten auf der Heimreise insgesamt vier Medaillen im Gepäck.

Freude über viele Medaillen und den Deutschen Meistertitel Overall in der AK2 Wertung

„Das war ein sehr nervenaufreibender und emotionaler Wettkampf“, fasste Trainerin Tamara Bär nach der Siegerehrung den Tag zusammen. „Ich bin sehr stolz auf meine Mädels. Sie haben die Medaillen echt verdient.“ Denn verletzungsbedingt konnten nicht alle Springerinnen ihre volle Leistungsfähigkeit abrufen. Dennoch kamen Lea Friedrich, Lilli Hallstein, Lilly Kumpf und Tabea Paul bei den sogenannten Speeddisziplinen, wo es darum geht, in vorgegebener Zeit möglichst viele Sprünge über das Seil zu absolvieren, gut in den Wettkampf und ersprangen sich Gold im Single Rope Double Under (Doppeldurchschläge mit dem Einzelseil), Silber in der Single Rope Staffel und zweimal Bronze in den Double Dutch Wettbewerben (zwei lange Seile, die gegensinnig geschwungen werden).
Auch in den ersten Freestyle-Disziplinen konnten die Springerinnen noch ihre volle Leistung aufs Feld bringen und wurden mit Höchstpunktzahlen und zwei Goldmedaillen im Single Rope Pair und Double Dutch Single belohnt. Bei der Single Rope Kür mit dem gesamten Team verschlechterten sich die Verletzungen, sodass der Start mit dem abschließenden Double Dutch Pair Freestyle infrage stand. Die vier Skipperinnen änderten kurzerhand die Choreographie, sodass die verletzte Teamkameradin nur noch schwingen musste. Nervenstark sprangen sie die neue Kür mit wenigen Fehlern und schafften damit noch einen unerwarteten zweiten Platz. Durch die sehr guten Platzierungen reichte es am Ende sogar recht deutlich für den Gesamtsieg in ihrer Altersklasse AK2 (16 bis 18 Jahre) und die Qualifikation in gleich fünf Disziplinen für die Weltmeisterschaften Ende Juli in Colorado Springs/USA.

AK2-Team beim Double Dutch Pair Freestyle

Die jüngeren Teamkolleginnen der AK3, Leni Hallstein, Anna Leib, Nina Schwardt und Celine Yilmaz, ersprangen sich ebenfalls in einigen Einzeldisziplinen die WM-Quali und schafften den Sprung aufs Treppchen im Single Rope Team Freestyle mit dem zweiten Platz und in drei Double Dutch Disziplinen mit jeweils dem Bronze-Rang.

Auch das AK3-Team kam nicht mit leeren Händen nach Hause

Tags zuvor hatten Lea Friedrich und Tabea Paul bereits einen überragenden Freestyle beim separat ausgetragenen Wheel-Contest (zwei Athletinnen springen gemeinsam mit zwei Seilen) gezeigt und damit einen weiteren Meistertitel errungen. In dieser Disziplin startete auch Trainingskollege Moritz Kumpf zusammen mit Robin Krauß (Crumstadt). Hier zündeten sie ebenso wie in ihrer zweiten Disziplin, dem Single Rope Pair Freestyle, ein Feuerwerk aus spektakulären Sprüngen allerhöchster Schwierigkeit, sodass das Duo jeweils mit großem Vorsprung ganz oben auf dem Podest stand und auch in diesen Disziplinen bei der WM mit dabei ist.

Deutsche Meister im Wheel Pair Freestyle

Nun heißt es für die qualifizierten Sportlerinnen und Sportler erst einmal, die Finanzierung der Reise in die USA zu den Weltmeisterschaften zu sichern. Da es vom nationalen Verband keine finanzielle Unterstützung gibt, sind die Skipper auf andere Zuschüsse und Spenden angewiesen. So treten die „Jumping Gums“, wie sich die Gruppe als Show-Team nennt, bei einigen Veranstaltungen auf (z.B. demnächst beim Apfelblütenfest in Höchst) und sammeln hierbei Spenden, um sich den Traum von der Weltmeisterschaftsteilnahme zu verwirklichen.

Ministerpräsident macht Halt in Höchst

Bei einer Rundtour zur Einweihung der neuen Dorfgasthaus-Radrouten machte der Hessische Ministerpräsident Boris Rhein am Freitag, 21. April einen Zwischenstopp in Höchst. Eine der acht Rundstrecken, die von der hessischen Staatskanzlei in Zusammenarbeit mit dem ADAC Hessen-Thüringen und dem DEHOGA Hessen unter dem Motto „Hessische Landschaften genießen“ erarbeitet wurden, führt durch den nördlichen Odenwald. Die 37 km lange Strecke mit Ausgangspunkt am Gasthaus „Grünewalds“ in Ober-Klingen führte den Hessischen Ministerpräsidenten mit Bürgerinnen und Bürgern und in Begleitung von Landrat Frank Matiaske und Bürgermeister Horst Bitsch bei dieser Radtour auch auf den Montmelianer Platz nach Höchst, wo der TSV Höchst eine Verpflegungsstation für die Radfahrer eingerichtet hatte. Zur Begrüßung und Unterhaltung der Gäste präsentierten die TSV-Jumping Gums ihre Sportart Rope Skipping. Als Anerkennung überreichte der Ministerpräsident dem TSV-Vorsitzenden Jens Fröhlich eine finanzielle Unterstützung für die TSV-Rope Skipper, die für die Reisekosten zu den Weltmeisterschaften verwendet werden soll und sehr willkommen ist. Nach der Pause in Höchst setzten die Teilnehmer ihre Radtour durch den Odenwald über Mümling-Grumbach, Forstel, Hummetroth und Hassenroth zum Ausgangspunkt nach Ober-Klingen fort.

TSV-Vorsitzender Jens Fröhlich und die TSV-Jumping Gums freuen sich über die Unterstützung von Ministerpräsident Boris Rhein für die WM in Colorado
TSV-Verpflegungsstation anlässlich des Besuches des Hessischen Ministerpräsidenten

Hallensaison mit Kreismeister-Titeln und KiLa-Erfolgen beendet

In Sandbach wurden am 26. März die Hallen-Kreismeisterschaften im Kugelstoßen, im 40m-Sprint und im Staffellauf ausgetragen. Sehr erfolgreich ist dort die Trainingsgruppe um Markus Weinelt in der U14 aufgetreten. Schnellster im 40m-Lauf der M13 war Philip Oreszyna, der sich den Kreismeistertitel mit der Zeit von 6,33 Sek sicherte. Philipp Pfannmüller kam ebenfalls in den Finallauf und wurde Dritter. Den Kugelstoßwettbewerb schloss Philip Oreszyna als Zweiter ab (7,25 m) gefolgt von Philipp Pfannmüller, Dominik Seip und Felix Schmucker auf den weiteren Plätzen. Kreismeister im Kugelstoßen der M12 wurde Colin Bischof mit 4,76 m. Im 40m-Sprint verpasste er den Sieg nur um ein Zehntel (6,83 Sek). Zum Schluss konnte sich das Team in der Besetzung Bischof, Pfannmüller, Seip und Orzeszyna noch über den zweiten Platz im Staffellauf freuen.

Paula Schmucker (W13) verpasste einen Podestplatz im Kugelstoßen nur um wenige Zentimeter (5,54 m) und belegte den vierten Platz.

Bei den Wettbewerben der Erwachsenen wurde Markus Weinelt Kreismeister im Kugelstoßen der M45 mit 7,97 m. Vivien Voltz belegte in der Frauenklasse den vierten Platz mit 7,10 m.

Erfolgreich war der TSV-Nachwuchs auch bei den KiLa-Wettbewerben. Noelle Bischof wurde in der W10 gleich mit zwei ersten Plätzen belohnt. Sie siegte im 40m-Lauf (7,2 Sek) und im Medizinball-Stoßen vor Vereinskameradin Marisa Schmucker.  Lotta Büchler belegte im Stoßen der W11 den 5. Platz.

Nicht einzuholen war Leonard Schmidt, der im 40m-Finale der M10 mit 7,1 Sek klar der Schnellste war. Im Stoßen kam für Leo noch einmal ein dritter Platz dazu vor Mika Olt auf Platz 4. Max Stubenrauch belegte im Stoßen der M11 mit Platz 3 noch ein weiteres gutes Ergebnis für die TSV-Leichtathleten. Der hart umkämpfte Staffelsieg von Noelle Bischof, Mika Olt, Max Stubenrauch und Leonard Schmidt war dann noch einmal ein schöner Abschluss der U12. 

Freude über den Staffelsieg in der U12

Mit 12 Mannschaften äußerst gut besucht waren auch die KiLa-Wettbewerbe der U8 und U10. Nach Auswertung der Disziplinen Sprints, Medizinball-Stoßen und Einbein-Hüpfer-Staffel bzw. Hoch-Weitsprung durften sich die TSV-Teams über die Siege in beiden Altersklassen freuen. Team TSV Höchst 1 war vor allem im Einbein-Hüpfen und im Stoßen der U8 überragend. Zur Siegermannschaft gehörten Ilyas Dogan, Lena Zimmermann, Lenny Cima, Luka Keller, Theo Knorr, Viktoria Fuchs, Lia Floros, Lea da Costa und Raphael Schmidt. Mit besonderen Leistungen stachen Lia Floros im 30m-Lauf und Lenny Cima mit den weitesten Stößen heraus. Auch die jüngere Mannschaft TSV Höchst 2 schlug sich achtbar und wurde Fünfter. Mit dabei waren Yusuf Dogan, Jolene Horlebein, Emilia Heinkel, Marc Fuchs, Benno Zahn, Paul und Lina Zessin sowie Jan Stubenrauch.

Auch die TSV Minis zeigten tolle Leistungen bei den Wettkämpfen der U8

Den Wettbewerb der U10 dominierte Höchst mit drei Disziplinsiegen. Anteil an diesem schönen Mannschaftserfolg hatten Hannes Zahn, Lasse und Thore Stolz, Elyesa Cayir, Zuzanna Ligara, Sara Demirkaya, Jonas Burzynski, Emma Thanopoulo und Melody Tomada. Beste Einzelleistungen in dem großen Teilnehmerfeld erzielten Jonas Burzynski im Hoch-Weitsprung, Hannes Zahn und Elyesa Cayir im 40m-Lauf sowie Hannes Zahn und Thore Stolz im Medizinball Stoßen. Für den TSV waren in der U10 außerdem noch Luca Olt und Leon Schnellbacher in einem vereinsübergreifenden Mix-Team am Start und belegten mit ihrer Mannschaft den 5. Platz.

Rope Skipper qualifizieren sich für WM

Nach den Erfolgen bei den Deutschen Meisterschaften im Rope Skipping Mitte März gibt es erneut Grund zur Freude beim TSV Höchst.

Aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen wurden drei Rope Skipper der „Jumping Gums“ um Trainerin Tamara Bär vom Deutschen Turnerbund für die Weltmeisterschaften im Juli in Colorado/USA nominiert und dürfen dort im Nationalteam an den Start gehen. Ein Traum geht für Leni Hallstein in Erfüllung, die sich für das Open Tournament in der Altersklasse 14/15 Jahre in der Disziplin 30 Sekunden Speed qualifiziert hat. Als Deutsche Meisterin bei den 16- bis 18-Jährigen hat auch Tabea Paul eine Startberechtigung für die Disziplinen Freestyle und 3 Minuten Speed erhalten. Für beide Springerinnen, die schon an Europameisterschaften teilgenommen haben, ist es die erste WM-Teilnahme. Über seine dritte WM-Qualifikation freut sich auch Moritz Kumpf. Er darf Deutschland in der Altersklasse 19+ im Freestyle und im Triple Under Wettbewerb vertreten.

Hoffnung auf eine Nominierung machen sich auch noch weitere Springerinnen des Vereins, die sich Ende April bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften ebenfalls noch für die Weltmeisterschaften qualifizieren können.

Wermutstropfen ist, dass die gesamten Reise- und Unterkunftskosten von den Teilnehmern selbst getragen werden müssen, da Rope Skipping nicht zu den olympischen Sportarten gehört und deshalb vom DTB nicht finanziell unterstützt wird. Um die Reisekasse aufzubessern, plant die Gruppe in nächster Zeit einige Spendensammelaktionen und kann auch für Auftritte gebucht werden.

Bisher erfolgreichste DM für TSV-Rope Skipper

Noch nie gab es so viele Teilnehmer bei den Deutschen Meisterschaften im Rope Skipping. In den Einzeldisziplinen versammelten sich am dritten Märzwochenende mehr als 170 Springerinnen und Springer in vier Altersklassen zu den nationalen Titelkämpfen in Niederwörresbach; davon neun Rope Skipper vom TSV 1875 Höchst, die sich mit Trainerin Tamara Bär erneut über Meisterschaftsmedaillen und Topplatzierungen freuen konnten.

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