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Guter Auftakt in die Hallensaison mit fünf Kreismeistertiteln

Die Höchster Leichtathleten sind mit fünf Kreismeistertiteln erfolgreich in die Hallensaison gestartet. Der erste Wettkampf wurde am Samstag, 17.02. in den Disziplinen Hochsprung und Weitsprung in Bad König ausgetragen.

Colin Bischof steigerte dort seine Bestleistung im Hochsprung auf 1,27 m und gewann den Wettkampf der M13 deutlich. Im Weitsprung wurde er mit 3,63 m Dritter. Hoch hinaus ging es ebenso für Leonard Schmidt, der erstmals 1,18 m übersprang und sich den Kreismeistertitel in der M11 sicherte. Auch den Weitsprungwettbewerb beendete er mit 3,53 m und deutlichem Vorsprung als Kreismeister. Ihren ersten Einzelwettkampf bestritten Elyesa Cayir und Ben Wiechert in der M10. Den Hochsprung gewann Elyesa mit 1,00 m höhengleich vor Ben. Die Weite von 3,14 m brachte Elyesa im Weitsprung den dritten Platz ein; gefolgt von Ben auf Platz 4 (2,79 m). Ein guter Saisoneinstand gelang auch Noelle Bischof. Sie holte sich den Kreismeistertitel im Weitsprung. Mit 3,52 m und einer guten Sprungserie kam sie nahe an ihre Bestleistung heran und dominierte den Wettkampf. Im Hochsprung übersprang Noelle erstmals die Höhe von 1,06 m, was den zweiten Platz bedeutete. Sara Demirkaya schlug sich bei ihrem ersten Einzelwettkampf achtbar und belegte im starken Teilnehmerfeld des Weitsprungs den 9. Platz (2,58 m).

Zweifacher-Hallenkreismeister 2024 im Hochsprung und Weitsprung: Leonard Schmidt

Der Leichtathletik-Minis starteten bei den Kinderleichtathletik-Wettkämpfen, die mit einer guten Beteiligung von acht Mannschaften aus fünf Vereinen in den Altersklassen U8 und U10 durchgeführt wurden. Gemessen haben sich die Teams in den Disziplinen 30m-Hindernis-Staffel, Medizinball-Stoßen sowie Ziel-Weitsprung bzw. Weitsprungstaffel.

In der Altersklasse U8 belegten die TSV Minis 1 mit nur einem Punkt Rückstand auf die „Löwen“ der TSG Bad König den zweiten Platz. Besonders gut lief für das TSV-Team die Hindernisstaffel, die klar gewonnen wurde. In den anderen beiden Disziplinen wurde jeweils der zweite Platz erreicht. Anteil an diesem schönen Erfolgt hatten Theo Knorr, Ella Krauß, Ensar Kilic, Yusuf Dogan, Yunus Emre Duman, Marc Fuchs und Paul Zessin. Die weitesten Sprünge im TSV-Team schaffte Theo Knorr während Paul Zessin die meisten Zonenpunkte mit dem Medizinball beisteuerte. Schwer hatten es die TSV-Minis 2 gegen die ältere Konkurrenz. Für einige der zum Teil erst fünfjährigen Kinder war es der erste Wettkampf, der mit dem achtbaren vierten Platz gut gemeistert wurde. Zur Mannschaft gehörten Adita Pydisetty, Emilia Heinkel, Lina Zessin, Ronja Schnellbacher, Tuana Akcay und Sara Liya Kilic.

Sehr guter zweiter Platz für die TSV Minis 1 in der U8
Unser jüngsten Leichtathletik-Kids haben den vierten Platz belegt

Nicht ganz nach Plan lief es für das erstmals in der U10 startende Höchster Team. Ein Sturz in der Hindernis-Staffel verhinderte ein besseres Ergebnis. Die beste Disziplin der TSVler war der zweite Platz in der Weitsprungstaffel. In der Gesamtwertung wurde von Lenny Cima, Raphael Schmidt, Nick Wiechert, Viktoria Fuchs, Noah Hanisch, Ilyas Dogan und Emir Kilic der dritte Platz erreicht. Besonders sprung- und wurfstark zeigte sich Lenny Cima, der im Weitsprung und beim Stoßen die meisten Punkte sammelte.

Platz 3 für unsere U10-Mannschaft

Verleihung der Sportabzeichen bei der TSV Sportlerehrung

Im Rahmen der Sportlerehrung des TSV Höchst wurde auch die Sportabzeichenverleihung an die Kinder und Jugendlichen des Vereins vorgenommen. Sportabzeichenstützpunktleiter Adam Schleucher freute sich, dass auch im letzten Jahr wieder 24 junge Sportler die Bedingungen für das Sportabzeichen erfüllt haben.

Zum ersten Mal durften Max Stubenrauch (Silber) und Viktoria Fuchs (Gold) die Auszeichnung entgegen nehmen. Das zweite Sportabzeichen absolvierte Octavian Sipos in Bronze. Silber ging an Fynn Berger, Pillip Pfannmüller und Lenny Cima. Die Bedingungen für Gold haben Polina Hordiienko, Hannes Zahn und Elyesa Cayir erfüllt. Ihr drittes Abzeichen erhielten Nika Köhler und Marisa Schmucker in Silber während Johanna Schäfer, Jonas Burzynski und Juna Köhler Gold erreichten. Zum vierten Mal wurde Felix Schmucker ausgezeichnet (Silber). Gold erhielten Nele Endler und Sophia Schäfer. Ihre fünfte Wiederholdung in Gold legten Leonhard Schmidt, Adrian Geist und Paula Schmucker ab. Das sechste Sportabzeichen konnte Marie Fröhlich in Bronze in Empfang nehmen. Zum neunten Mal haben Fynn Langnickel (Silber) und Hanna Endler (Gold) die Auszeichnung erhalten. Eine besondere Leistung ist das 10. Sportabzeichen in Gold von Anneke Brinkmann.

Die Sportabzeichen für die Erwachsenen werden bei der Jahreshauptversammlung der Leichtathletikabteilung im März übergeben. Bei den Erwachsenen haben im Jahr 2023 22 Personen die Prüfung erfolgreich absolviert.

Sportlerehrung: Der TSV ehrte mehr als 100 Sportler für besondere Leistungen im Jahr 2023

Vor vollem Haus fand am Samstag, 20. Januar 2024 in der TSV Turnhalle die Sportlerehrung für das Jahr 2023 statt. Mehr als 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene des Vereins waren für die Ehrung aus den Abteilungen Fußball, Leichtathletik, Tischtennis und Turnen gemeldet worden. Jens Fröhlich, Vorsitzender des TSV Höchst, freute sich über die Fülle an Sportlern, die im Jahr 2023 vordere Plätze bei Wettkämpfen und Meisterschaften ab Kreisebene erzielt haben und nahm die Ehrungen zusammen mit den Abteilungsleitern vor. Fröhlich nutzte auch die Gelegenheit, den Trainern und Übungsleitern des Vereins für ihr großes Engagement zu danken, die die Grundlagen für die Erfolge in unzähligen überwiegend ehrenamtlichen Trainings- und Übungsstunden schaffen.

Den Anfang machte die Fußballabteilung. Abteilungsleiter Marco Specht konnte gleich drei Mannschaften auszeichnen: Sieger der Fairplay Spielrunde wurde im Jahr 2023 die F-Jugend, die 13 von 15 Spielen gewann und die Runde ohne Niederlage mit 67 Toren und nur 23 Gegentoren abschloss. Anteil an diesem Erfolg hatten Hannes Zahn, Mostafa Mohari, Lasse Uhrig, Elyesa Cayir, Leandro Pumo, Yusuf Taskan, Mustafa Dogan, Emilian Jasarevic, Mustafa Vural, Emirhan Karatas und Jesse Hesseler. Trainiert wird die Mannschaft von Senol Cayir und Bülent Vural.

Meister der Kreisklasse wurde die D-Jugend, die von Marco Specht, Swen Uhrig, Tobias Paul und Adam Orzeszyna trainiert wird. Die D-Jugend gewann die Meisterschaft deutlich mit 9 Punkten Vorsprung auf Platz 2 mit 12 Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage. Teil der Meistermannschaft sind Colin Bischof, Henry Brinkmann, Cedric Ceglarek, Imran El Hasnaoui, Alan Erdogan, Nicklas Glenz, Levin Jasarevic, David Maus, Arda und Kaan Nacaroglu, Raman Onal, Philip Orzeszyna, Phillip Pfannmüller, Jona Roch, Moritz Hesseler, Dominik Seip, Finn-Luca Steinhilber und Marcel Szuper.

Über zwei Titel konnte sich die Damenmannschaft freuen. Sie wurde mit ihren Trainern Annika Schaub, Florian Schmidt und Sascha Babor Kreismeister und Kreispokalsieger. In der Liga siegte das Team mit großem Vorsprung und auch der Pokalsieg gegen den FSV Erbach fiel deutlich aus. Zur Erfolgsmannschaft gehören: Julia Gratwohl, Liesa Marie Biegi, Amelia und Janine Arndt, Annika Eisenhauer, Tamina Weichel, Aileen Täubel, Fenna Brinkmann, Cathi Schmucker, Elena Drath, Emma Weiß, Iris Löffler, Jana Korn, Kaja Schott, Lisa Gunst, Naomi Berner, Sanja Hacic, Vanessa Stölzel und Alina Greim.

Ehrung der Fußballabteilung mit der F-Jugend, D-Jugend und Damenmannschaft

In Vertretung von Abteilungsleiter Tim Matthes würdigte Peter Rüthers die Erfolge der Tischtennisabteilung. Als Kreisranglistensieger bei den Jugendlichen wurden Nele Endler, Raphael Schmidt, Leander Olt, Rüya Kara, David Guth und Julia Beti ausgezeichnet, die zudem den 4. Platz in der Bezirksrangliste belegte und bei den Bezirksmannschaften U19 einen zweiten Platz im Doppel erzielte. Platz 2 in der Kreisrangliste sicherten sich Zoey Boll und Alexander Hofmann. Lukas Harreus belegte den dritten Rang. Weitere Titel holte sich Raphael Schmidt bei den Kreisjahrgangsmeisterschaften und den Kreismeisterschaften in der U9 und U11. Bei den Bezirksjahrgangsmeisterschaften wurde er Dritter. Auf Rang 2 schaffte es Leander Olt bei den Kreis- und Bezirksjahrgangsmeisterschaften. Weitere Kreismeistertitel gingen auf das Konto von Nele Endler U11 und Jakob Guth U19. Bis zur hessischen Ebene arbeitete sich Leonard Schmidt vor. Nach seinen Siegen bei den Kreismeisterschaften in der U13 und U15 erreichte er den 3. Platz bei den Hessischen Jahrgangsmeisterschaften und beendete die Hessische Rangliste als Siebter. Bei den Senioren wurde Reinhold Brandenburg zudem Kreismeister Ü60. Das für die sportlichen Erfolge verantwortliche Trainer-und Betreuerteam besteht aus Petra Wiesmann, Tanja Jochim, Steffi Gnädig-Wölfelschneider, Nils Trunk, Karten Reeg, Tim und Annika Wölfelschneider und Marco Stegmaier.

Erfolgreicher Tischtennisnachwuchs

Auch die Leichtathletikabteilung hat viele talentierte Nachwuchssportler in ihren Reihen, wie der stellv. Abteilungsleiter Jürgen Paul resümierte. Bei den Kinderleichtathletikwettbewerben waren zahlreiche junge Athleten (ab 4 Jahren) als Mannschaft aktiv und haben mehrfach Podestplätze bei Kreismeisterschaften belegt. Für die U8-Mannschaften waren Hanna Ligara, Lenny Cima, Lena Zimmermann, Ensar und Emir Kilic, Ilyas und Yusuf Dogan, Lia Floros, Luka Keller, Jan Stubenrauch, Jolene Horlebein, Emilia Heinkel, Benno Zahn, Theo Knorr, Viktoria Fuchs, Raphael Schmidt, Lea da Costa und Paula Bachstein im Einsatz. Mehrfach siegreich waren in der U10 Hannes Zahn, Nele Endler, Zuzanna Ligara, Clemens Thierolf, Sara Demirkaya, Elyesa Cayir, Sophia Schäfer, Luca Olt, Thore und Lasse Stolz, Jonas Burzynski, Emma Thanopoulou, Melody Tomada und Leon Schnellbacher. Ab der Altersklasse U12 überzeugten die TSV-Leichtathleten bei den Kreismeisterschaften mit zahlreichen Titeln und Podestplätzen in den Einzeldisziplinen: Philip Orzeszyna, Phillip Pfannmüller, Dominik Seip, Marisa Schmucker, Mika Olt und Max Stubenrauch. Die meisten Titel holten Noelle Bischof, Leonard Schmidt und Colin Bischof mit je 8 Kreismeistertiteln. Auch die TSV-Läuferriege startete mit großem Erfolg bei einer Vielzahl von Volksläufen. Herausragend war hier Noelle Bischof, die mit 10 Einzelsiegen auch den Gesamtsieg im Odenwaldcup in der Altersklasse U12 klar machen konnte. Bruder Colin belegte nach einer ebenfalls sehr erfolgreichen Laufsaison mit 7 Siegen den zweiten Platz in der Odenwaldcup-Wertung der U14 genauso wie Leonard Schmidt in der U12 mit Siegen in 5 Rennen. Zudem erzielten alle drei Lauftalente hervorragende Platzierungen beim Mini-Marathon in Frankfurt. Einen zweiten Platz im Odenwaldcup der U16 sicherte sich auch Marie Fröhlich, die zudem Südhessische Meisterin in der W14 im Crosslauf wurde. Auf Podestplätze bei Volksläufen liefen außerdem Polina Hordiienko, Johanna Mia Schäfer, Philip Orzeszyna, Phillip Pfannmüller und Paula Schmucker.

Erfolgreich verlief das Leichtathletikjahr auch für Markus Weinelt. Er wurde mehrfach Kreismeister, Südhessenmeister im Crossslauf und gewann den Odenwaldcup in der M45. Auch der Kreismeistertitel von Thorsten Schmidt im 800m-Lauf wurde noch einmal gewürdigt.

In der Leichtathletikabteilung trainieren wöchentlich bis zu 80 Kinder, die von Tamara Paul, Shania Windrich, Eileen Weinelt, Marco da Costa, Thorsten Schmidt, Fynn Langnickel, Markus Weinelt, Kristin Büchler und Wolfgang Seip betreut werden.

Viele herausragende Leistungen gab es auch bei der Leichtathletikabteilung

Groß war auch die Ehrungsliste der Turnabteilung, deren Aushängeschild die Rope Skipper im Sommer 2023 bei den Weltmeisterschaften mit Medaillen für Aufmerksamkeit gesorgt haben. Abteilungsleiterin Tamara Bär freute sich, dass neben der erfolgreichen Leistungsgruppe im letzten Jahr auch zahlreiche Nachwuchsspringerinnen tolle Erfolge erzielt haben. Als Team haben Leni Madleen Karg, Laura Orzeszyna, Lina Uhrig und Alara Yilmaz den 1. Platz bei den Hessischen Mannschaftsmeisterschaften erreicht. Alle Springerinnen haben sich mit durchweg vorderen Platzierungen beim Gauturnfest und den Gaueinzelmeisterschaften auch für die Hessischen Einzelmeisterschaften qualifiziert. Lina Uhrig belegte dort den dritten Platz in 30 Sekunden Speed. Beim Gauturnfest/den Gaueinzelmeisterschaften schafften auch noch Eleni Knorr, Ina Schnellbacher Alina Karg, Elena Ruppert, Nicole Roch, Nia Grulich, Naomi Bendel, Maya Casaluce und Emilia Köppe den Sprung aufs Treppchen. Für das AK3-Team mit Leni Hallstein, Celine Yilmaz, Nina Schwardt und Anna Leib war die Qualifikation für die Weltmeisterschaften ein herausragender Erfolg. Dort belegten Hallstein, Yilmaz und Schwardt den 10. Platz. Darüber hinaus wurde Leni Hallstein neben ihren Titeln auf Gauebene Deutsche Double Under Cup Siegerin sowie Hessenmeisterin im Wheel zusammen mit Celine Yilmaz. Nina Schwardt gewann den Hessischen Double Under Cup.

Über die WM-Erfolge von Lea Friedrich, Lilli Hallstein, Lilly Kumpf und Tabea Paul mit drei Gold- und einer Silbermedaille beim Open Tournament wurde schon mehrfach berichtet. Im Einzel überzeugte Lilly Kumpf zudem mit Siegen im Hessischen und Deutschen Double Under Cup. Lea Friedrich wurde zusammen mit Tabea Paul Hessische und Deutschen Meisterin im Wheel. Tabea Paul verteidigte ihre DM-Titel in der Overall-Wertung und im Freestyle und verpasste eine weitere WM-Medaille als Vierte im Freestyle Wettbewerb des OT nur knapp. Last but not least wurde Moritz Kumpf für seinen sechsten Platz im Wheel Wettbewerb bei den Weltmeisterschaften ausgezeichnet. Als Deutscher Vizemeister im Triple Under erreicht er dort zudem den 13. Platz.

Gewachsen ist im letzten Jahr auch das Trainerteam der Turnabteilung. Tamara Bär wird im Bereich Rope Skipping von Lea Friedrich, Johanna Glenz, Lilli Hallstein, Lilly und Moritz Kumpf sowie Tabea Paul unterstützt. Weitere Trainer in der Turnabteilung sind Gabriele Christ, Tanja Kumpf, Gerdi Röske und Ricarda Wachsmann.

Die Turnabteilung ist stolz auf die vielen Erfolge der Rope Skipper

Im Rahmen der Sportlerehrung wurde auch die Sportabzeichenverleihung vorgenommen. Sportabzeichenstützpunktleiter Adam Schleucher zeichnete 24 Kinder und Jugendliche aus, die die Bedingungen für das Sportabzeichen im Jahr 2024 erfüllt haben. Besondere Sportabzeichen für fünf Wiederholungen erhalten Leonhard Schmidt, Adrian Geist und Paula Schmucker sowie Anneke Brinkmann für 10 Wiederholungen (ausführlicher Bericht folgt).

Adam Schleucher überreichte die Sportabzeichen an die Kinder/Jugendlichen

Viel Applaus gab es zwischen den Ehrungen für die Auftritte der Rope Skipping Showgruppen und der Leichtathletikabteilung. Anwesend bei der Sportlerehrung war auch Sportkreisvorsitzender Wolfgang Fröhlich, der die Jugendarbeit und Vereinsführung des TSV Höchst lobte und den Sportlern zu ihren herausragenden Leistungen gratulierte.

Die Leichtathletikabteilung bereicherte den Nachmittag mit einem Auftritt und empfiehlt sich für Olympia 2036 🙂

Noelle Bischof gewinnt Odenwald-Cup

Mit Noelle Bischof gibt es auch in diesem Jahr wieder eine Odenwald-Cup Siegerin vom TSV Höchst. Nach Leonard Schmidt, der sich den Cupsieg in der MU10 im vergangenen Jahr sichern konnte, lief Noelle in diesem Jahr souverän an die Spitze der Altersklasse WU12. Die Laufserie des Odenwald-Cup umfasste in diesem Jahr 12 Veranstaltungen für die jüngeren Altersklassen und 13 Veranstaltungen für die Jugendlichen/Erwachsenen. Hierbei werden die Platzierungen aller Starter bei den Volks-, Stadt- und Waldläufen im Odenwaldkreis sowie bei den Lang- und Mittelstreckenmeisterschaften ausgewertet und am Ende der Saison die Gesamtsieger der verschiedenen Altersklassen gekürt. Um sich in der Gesamtwertung zu platzieren, mussten mindestens drei Läufe absolviert werden.

Die Entscheidung um den Gesamtsieg war in einigen Altersklassen bis zum letzten Lauf offen. Nicht so in der Altersklasse WU12, wo Noelle Bischof schon als Gesamtsiegerin feststand. Mit 10 von 11 möglichen Starts zählte sie zusammen mit Bruder Colin zu den fleißigsten Rennteilnehmern in diesem Jahr. Noelle holte sich den Odenwaldcup-Sieg mit deutlichem Vorsprung, was sie sich durch ihre Siege bei allen Rennen, an denen sie am Start war, mehr als verdient hat.

Der zweite Platz in der MU12 ging an Leonard Schmidt, der nur dem um ein Jahr älteren Paul Meisinger (TSG Bad König) den Vortritt lassen musste. Leo startete bei sieben Läufen, wo er durchweg vordere Platzierungen erzielte.

Den zweiten Platz in der MU14 holte sich Colin Bischof. Er lief bei 11 Rennen immer in der Spitzengruppe mit und musste sich in der Jahresbilanz nur einem sehr starken und um ein Jahr älteren Konkurrenten vom SV Mörlenbach geschlagen geben.

Unsere ukrainische Gastläuferin Polina Hordiienko war bei sechs Läufen mit dabei und beendete die Odenwaldcup-Saison als Fünfte in der WU14.

Marie Fröhlich schob sich mit ihrem Start beim letzten Lauf in Beerfelden in der WU16 noch auf den zweiten Platz in der Gesamtwertung.

Markus Weinelt trug sich ebenfalls zum ersten Mal in die Siegerliste des Odenwald-Cup ein. Er gewann die Altersklasse M45 und bestritt 9 von 13 Läufen, bei denen er immer vorne mitlief.

Die Erstplatzierten der Gesamtwertung wurden mit Medaillen und Urkunden für ihre Leistungen belohnt. Möglich machte das die Sparkasse des Odenwaldkreises, die diese Veranstaltung schon seit Jahren finanziell unterstützt.

Die Leichtathletikabteilung gratuliert den TSV-Läufern zu dieser erfolgreichen Saison und möchte sich bei dieser Gelegenheit auch bei den Eltern für die Unterstützung und Begleitung zu den vielen Laufveranstaltungen bedanken.

Erfolgreicher Jahresabschluss beim Hallensportfest in Bad König

Zum Abschluss des Wettkampfjahres war der TSV Höchst noch einmal mit zahlreichen Nachwuchsleichtathleten beim Hallensportfest in Bad König am 9. Dezember am Start. In den Altersklassen U8 und U10 schickte der TSV drei Mannschaften in die Kinderleichtathletikwettbewerbe. Zu absolvieren war ein Dreikampf aus Hoch-Weitsprung, Medizinball-Stoßen und einer Hindernis-Sprintstaffel.

Teilnehmer des TSV Höchst an den Kila-Wettkämpfen in Bad König

Bei den Unterachtjährigen waren gleich zwei Teams am Start. Die TSV Minis 1 (alle Jahrgang 2016), die im nächsten Jahr in die U10 wechseln, machten einen guten Wettkampf. Jedoch reichte es dieses Mal nicht ganz zum Sieg. Mit der Mindestteilnehmerzahl von 6 Sportlern hatte es das TSV-Team gegen die größeren Mannschaften schwer, da die Leistungen aller Teammitglieder in die Wertung eingehen und es keine Streichergebnisse gab. Dennoch belegten die TSV Minis 1 in der Besetzung Hanna Ligara, Viktoria Fuchs, Lena Zimmermann, Ilyas Dogan, Lenny Cima und Noah Hanisch einen guten zweiten Platz. Das ganz junge Team der TSV Minis 2, das ebenfalls nur aus 6 Mannschaftsmitgliedern im Alter von 5 und 6 Jahren bestand, belegte einen achtbaren vierten Platz. Anteil an dem guten Ergebnis hatten Theo Knorr, Yunus Emre Duman, Marc Fuchs, Yusuf Dogan und Yilmaz Efe. Ergänzt wurde die Mannschaft von einer jungen Sportlerin vom TSG Weiten-Gesäss.

Vierter Platz für die TSV Minis 2

Ebenfalls wegen krankheitsbedingter Ausfälle und Terminüberschneidungen auf nur 6 Teilnehmer dezimiert ging das U10-Team an den Start, das ebenfalls den dritten Platz belegte. Für die Mannschaft gekämpft haben Elyesa Cayir, Zuzanna Ligara, Emma Thanopoulou, Emilia Les, Sara Demirkaya und Luca Olt.

Die U10-Mannschaft bei der Hindernis-Sprintstaffel

Nach dem Kinderleichtathletik-Vormittag fanden Wettkämpfe im Weitsprung, Hochsprung und Kugelstoßen für die Jugendlichen statt. Hier vertraten Colin Bischof, Phillip Pfannmüller und Philip Orzeszyna den TSV Höchst mit vorderen Plätzen.

Über zwei Siege konnte sich Colin Bischof freuen, der den Hochsprung der M12 mit 1,21 m und den Weitsprung mit 3,73 m für sich entschied. Im Kugelstoßen wurde er mit 4,86 m Zweiter.

Auch Phillip Pfannmüller trug sich in die Siegerliste ein. Er setzte sich im Weitsprung der M13 mit 4,09 m und zwei Zentimetern Vorsprung gegen seinen Teamkameraden Philip Orzeszyna durch, der dafür den Hochsprung deutlich mit 1,45 m gewann. Ein zweiter Platz von Pfannmüller im Kugelstoß und der dritte Platz im Hochsprung vervollständigten den guten Auftritt der TSV-Leichtathleten beim letzten Wettkampf des Jahres.

Auch die Jugendlichen waren in den Einzelwettbewerben noch einmal mit Podestplätzen erfolgreich.

Rope Skipping: Erfolgreiche Teilnahme am European Wheel Contest

Nach der erfolgreichen Teilnahme bei den Weltmeisterschaften im Rope Skipping im Sommer in den USA konnte sich eine kleine Abordnung der Seilspringer des TSV Höchst erneut für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren. Für Lea Friedrich, Tabea Paul, Moritz Kumpf und seinen Spring-Partner Robin Kraus (TV Crumstadt) ging es Ende November zum European Wheel Contest nach Zeist in den Niederlanden. Bei der Sprungform „Wheel“ springen immer zwei Athleten gemeinsam mit zwei Seilen, wobei jeder jeweils ein Griff von dem Seil des Anderen in der Hand hält.

Bei dem Wheel-Contest konnten die Höchster Springerinnen und Springer eine neue Wettkampfform kennenlernen. Denn hier traten immer zwei Teams im direkten Vergleich gegeneinander in sogenannten Battles an. Jedes Team zeigt eine 30-sekündige Kür und die sieben Kampfrichter entscheiden direkt, welches der beiden Teams das Battle gewonnen hat und in der Siegerrunde weiterkommt. Das unterlegene Team landet in der Verliererrunde und hat immer noch die Chance auf den Gesamtsieg, da im Finale die jeweiligen Gewinner der Sieger- und der Verliererrunde gegeneinander um die Goldmedaille springen. Insgesamt waren 13 Teams aus fünf Ländern am Start, davon fünf aus Deutschland.

Gewinner des European Wheel Contest 2023 in Zeist/NED

Lea und Tabea kamen gut in den Wettkampf und zeigten mit viel Sprungfreude in den ersten beiden Runden ihren schwungvollen und hochwertigen Freestyle und gewannen damit ihre Battles einstimmig. Im Viertelfinale konnte das TSV-Duo die Kampfrichter leider nicht überzeugen gegen das Nachwuchsteam vom TV Roringen, das später die Bronzemedaille gewann. In der Verlierer-Runde lief es besser. Die missglückte Performance im Battle gegen die TSG Seckenheim konnten sie ausgleichen, indem sie die Wildcard-Option nutzten, die einmalig eine Wiederholung des Freestyles erlaubt. Dieser war gelungen und die Höchsterinnen kamen eine Runde weiter, wo sie  leider gegen die starken Reinhardt-Zwillinge vom TV Roringen den Kürzeren zogen. In der Gesamtabrechnung bedeutete dieses Ausscheiden aber einen starken vierten Platz.

Lea und Tabea arbeiten sich von Battle zu Battle auf den vierten Platz

Mit einigen Hängern ging es bei Moritz und Robin in den Wettkampf, sodass sie schon gleich in der ersten Runde die Wildcard zogen. In der Wiederholung überzeugten sie die Kampfrichter. Wegen weiterer Hänger bei ihrem hochwertigen, energiegeladenen und kraftbetonten Freestyle konnten sie das nächste Battle nur knapp gewinnen. Danach lief es besser und sie kamen mit einstimmigen Voten der Kampfrichter ins Finale. Dort trafen sie auf die Reinhardt-Zwillinge, an denen zuvor Lea und Tabea gescheitert waren. Beide Paare zeigten fast fehlerfreie und anspruchsvolle Freestyles. Vier der sieben Kampfrichter gefiel Moritz‘ und Robins Darbietungen besser, sodass die beiden die Goldmedaillen des European Wheel Contests mit in den Odenwald bringen konnten.

Wheel Performance auf hohem Niveau

Es war ein einmaliges Erlebnis und hat allen viel Spaß gemacht, diese neue Wettkampfform kennenzulernen, die dank professioneller und stimmungsvoller Präsentation sowohl für die Athleten als auch für die Zuschauer kurzweilig und unterhaltsam war. Auch Moritz und Robin hatten mit ihren fantasievollen Einlauf-Choreographien dazu beigetragen.

Siegerehrung: fest in deutscher Hand (Rope Skipping Germany belegt die Plätze 1 bis 5)

Neun Podestplätze für Rope Skipper bei den Hessischen Meisterschaften

Noch nie gab es bei den Hessischen Meisterschaften im Rope Skipping so viele Teilnehmer. Mehr als 150 Springerinnen und Springer versammelten sich am Samstag, 04. November in Offenbach bei den von der TSG Bieber ausgerichteten Landestitelkämpfen in den Einzeldisziplinen. Der TSV Höchst ging mit der beachtlichen Anzahl von 13 Springerinnen an den Start, die sich für die Meisterschaften qualifiziert hatten. Auch das ein Teilnehmerrekord für den TSV Höchst. Ausgesprungen wurden die Hessenmeistertitel in den Disziplinen 30 Sekunden Speed, 3 Minuten Speed und ein Freestyle (Choreographie aus Sprüngen und Turnelementen zu einer selbstgewählten Musik). Die Addition aller Einzeldisziplinen ergab die Overall-Wertung.

13 TSV-Springerinnen haben die Qualifikation für die Hessenmeisterschaften geschafft

Erste Erfahrungen bei Hessenmeisterschaften sammelte Eleni Knorr, die als jüngste TSV-Teilnehmerin am Start war. Sie belegte nach einem soliden Wettkampf den 11. Platz in der Gesamtwertung in ihrer Altersklasse AK 5.

Eleni bei ihrem Freestyle

Erste Erfolge gab es für die Nachwuchstalente in der AK 4. Lina Uhrig schaffte es in 30 Sekunden Speed mit 74 Sprüngen auf den Bronzerang. Eine starke Leistung bei 30 Teilnehmerinnen. Zudem schlug sie sich mit dem 11. Platz in der Ausdauerdauerdisziplin 3 Minuten Speed bei der großen Konkurrenz achtbar. Mit einem sehr gelungenen Freestyle erreichte Alara Yilmaz einen tollen vierten Platz. In der Gesamtwertung war Lina Uhrig auf Platz 11 beste Höchsterin, gefolgt von Laura Orzeszyna auf Platz 17, Alara Yilmaz als 19. und Leni Madleen Karg auf Rang 28.

3. Platz für Lina in 30 Sekunden Speed

Sehr gute Leistungen zeigten die schon erfahreneren Springerinnen Leni Hallstein und Anna Leib in der AK 3. Mit 84 Sprüngen in 30 Sekunden Speed schaffte es Leni Hallstein als Dritte von 27 Teilnehmerinnen auf das Siegerpodest. Auch in der 3-Minuten-Ausdauerdisziplin landete sie mit 388 Sprüngen weit vorne (Platz 6). Nach guten Speedleistungen (6. Platz 30 Sekunden / 13. Platz 3 Minuten) zeigte Anna Leib einen sehr schönen Freestyle, der sie in der Gesamtwertung auf den 8. Platz brachte. Dicht dahinter folgte Leni Hallstein auf dem 10. Platz. Nicht ganz ihr Leistungspotential abrufen konnte Isabell Casaluce, die bei ihrer ersten Hessenmeisterschaftsteilnahme den 26. Platz belegte.

Mit starken 84 Sprüngen in 30 Sekunden Speed springt Leni auf den Bronzerang

In die nächst höhere Altersklasse AK 2 aufgerückt sind Celine Yilmaz und Nina Schwardt. Sie konnten sich dort im jüngsten Jahrgang unter mehr als 30 Springerinnen sehr gut behaupten. Nina Schwardts herausragende Leistung von 81 Sprüngen in 30 Sekunden Speed wurde mit dem Bronzerang belohnt. Celine Yilmaz belegte hier einen starken 5. Platz. Nach guten Leistungen in 3 Minuten Speed (11. bzw. 12. Platz) präsentierte Celine Yilmaz den viertbesten Freestyle in dieser Altersklasse, was sie im Gesamtklassement ebenfalls auf den vierten Platz vorbrachte. Eine Medaille war mit nur wenig Rückstand in Reichweite. Für Nina Schwardt war es in der Overall-Wertung an Ende ein sehr guter 11. Platz.

Hessenmeistertitel für Nina im Double Under und 3. Platz in 30 Sekunden Speed

Lea Friedrich, Lilly Kumpf und Tabea Paul starteten erstmals bei den Erwachsenen und trafen auf ein 28-köpfiges starkes Teilnehmerfeld in der AK 1. Mit dem 5. Platz in 30 Sekunden Speed (89) und dem 6. Platz in 3 Minuten Speed verschaffte sich Tabea eine gute Ausgangsposition für die letzte Disziplin, den Freestyle. Ihre neue Kür mit hoher Schwierigkeit und vielen kreativen Elementen kam gut an und wurde mit dem Vizehessenmeistertitel belohnt. In der Gesamtwertung war der dritte Platz eine weitere Überraschung. Lea Friedrich und Lilly Kumpf ersprangen sich ebenfalls sehr gute Speedplätze. Äußerst zufrieden war auch Lea Friedrich mit ihrem 6. Platz im Freestyle, der sie im Gesamtranking auf einen sehr guten 7. Platz brachte. Lilly Kumpf schloss den Wettkampf gleich dahinter auf Platz 8 mit einer weiteren Top-Ten-Platzierung ab.

Auch bei den Erwachsenen erfolgreich: Tabea mit einer Silbermedaille im Freestyle und zwei dritten Plätzen in der Overall-Wertung und im Triple Under

Am Ende des langen Wettkampftages standen noch die Wettbewerbe im Double Under (Zweifachdurchschläge) und Triple Under (Dreifachdurchschläge) an. Im Double Under ging der Hessenmeistertitel in der AK 1 an Lilly Kumpf (88 Sprünge) gefolgt von Tabea Paul auf Platz 4 und Lea Friedrich auf Platz 8. Nina Schwardt stand in der AK 2 ebenfalls ganz oben auf dem Treppchen (83 Sprünge). Leni Hallstein durfte sich über den Vizehessenmeistertitel in der AK 3 mit starken 82 Sprüngen freuen. Dazu kam der fünfte Platz von Lina Uhrig (70) in der AK 4. Eine weitere Bronzemedaille fügte Tabea Paul mit 92 Triple Under Sprüngen sowie Lilly Kumpf mit dem fünften Platz (88 Sprünge) zu der erfolgreichen Hessenmeisterschaftsbilanz bei, mit der TSV-Trainerin Tamara Bär sehr zufrieden war. Unterstützt wurden die Springerinnen von den leider verletzten Teamkameraden Lilli Hallstein und Moritz Kumpf sowie von Johanna Glenz, Lara Kritzinger und Jürgen Paul als Kampfrichter. Auch die anwesenden Eltern bewiesen an dem mehr als 12-stündigen Wettkampftag Ausdauer beim Anfeuern.

Hessenmeistertitel für Lilly im Double Under Cup
Zufriedene Gesichter von Teilnehmern und Betreuern nach einem langen Wettkampftag

Treffpunkt Thierolf ist offizieller Partner des TSV Höchst

Die Treffpunkt Thierolf GmbH & Co. KG unterstützt den TSV 1875 Höchst schon seit vielen Jahren. Zuletzt hat die Filiale in Höchst zur Anschaffung von neuen Wettkampfshirts für die Leichtathletikabteilung einen beträchtlichen Beitrag geleistet.

Um das langjährige Engagement für den Verein zu würdigen, wurde das Autohaus nun zum „Offiziellen Partner des TSV Höchst“ ernannt. Die offizielle Sponsoringurkunde wurde vor kurzem vom 2. Vorsitzenden Tim Mathes an die Vertreter des Treffpunkt Thierolfs Holger Heim und Jens Fröhlich überreicht. Mit den Partnerplaketten möchte der TSV Höchst das Engagement seiner Förderer für Kunden und die Allgemeinheit sichtbar machen und seinen Partnern für die fortwährende Unterstützung danken.

Erlebnis Frankfurt Marathon

Für drei Juniorläufer des TSV Höchst war der Start beim Mainova Frankfurt Marathon ein großes Erlebnis. Leonard Schmidt sowie Noelle und Colin Bischof waren zum ersten Mal beim Mini-Marathon über 4,2 Kilometer im Rahmen des ältesten deutschen Stadtmarathons dabei. Bei der 40. Auflage am 29.10.2023 gingen bei allen Wettbewerben insgesamt rund 24.293 Athleten an den Start.

Da es für die TSV-Lauftalente die erste Teilnahme bei dem Großereignis war, erfolgte die Anreise per Bahn zusammen mit den Läufern und Betreuern der TSG Bad König, die die Höchster Starter und Eltern unter ihre Fittiche nahmen, was für die Orientierung und die Abläufe vor Ort sehr hilfreich war. An dieser Stelle vielen Dank an die TSG-Delegation für die Unterstützung!

Premiere beim Mini-Marathon in Frankfurt

Richtig los ging es dann um 10.55 Uhr, wo sich rund 1600 Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 17 Jahren von der Friedrich-Ebert-Anlage aus in einem Rundkurs über die Mainzer Landstraße, Gallusanlage und Taunusanlage zurück auf den Weg zum Zieleinlauf in die Festhalle machten.

Schnellster der TSV-Läufer war Colin Bischof, der mit der starken Zeit von 17:28 Minuten als 15. seiner Altersklasse JU14 das Ziel erreichte. Ein sensationelles Ergebnis bei 194 Konkurrenten in seiner Altersklasse. Im Gesamteinlauf bedeutete das einen beachtenswerten 89. Platz von 819 Teilnehmern aller Jungs. Das gesteckte Ziel von unter 18 Minuten unterbot Colin deutlich. Leonard Schmidt lief in der KU12 ebenfalls ein couragiertes Rennen. Mit der Zeit von 19:09 Minuten blieb er auch deutlich unter seiner Zielvorgabe von unter 20 Minuten und belegte einen hervorragenden 21. Platz in dem 294-köpfigen Teilnehmerfeld seiner Altersklasse. Im Gesamtklassement war das Rang 177 aller Starter bei den Jungen. Auf einen sehr guten 47. Platz bei den Mädchen der KU12 lief Noelle Bischof, die im Ziel die Zeit von 22:21 Minuten stehen hatte. Noelle hatte es mit 223 Mitstreiterinnen in ihrer Altersklasse zu tun. Im Gesamtklassement fand sie sich auf Platz 173 aller 609 Teilnehmerinnen bei den Mädchen wider.

Nachdem die Teilnehmer des Mini-Marathons schon auf der Strecke von den vielen Zuschauern angefeuert wurden, war der Zieleinlauf über den roten Teppich in die Frankfurter Festhalle dann der Höhepunkt des Laufes. Hier wurde der Läufernachwuchs -genauso wie später die Marathon-Finisher- vor großer Kulisse mit viel Applaus empfangen. Ausgestattet mit Medaillen, auf die später noch die Laufzeit eingraviert wurde, traten die Teilnehmer und betreuenden Eltern zufrieden die Heimreise von der Marathon-Premiere an.

Zufrieden und vor stimmungsvoller Kulisse in der Frankfurter Festhalle angekommen

Zwei TSV-Siegerinnen beim Lauf in Beerfelden

Der Wilhelm-Hering-Gedächtnislauf des SC Beerfelden war am Samstag, 14. Oktober für die Schüler und Jugendlichen die letzte Station der Odenwald-Cup-Läufe für dieses Jahr.

Bis auf Leonard Schmidt, der an diesem Tag für die Tischtennisabteilung unterwegs war, waren alle TSV-Stammläufer und Läuferinnen am Start.

Keine Schwäche zeigte Noelle Bischof, die auch beim letzten Rennen im Schülerlauf der U12 als schnellstes Mädchen ins Ziel lief. Sie bewältigte die 1200 Meter lange Strecke in starken 4:54,4 Minuten und hatte nur wenige Sekunden Rückstand auf den Gesamtsieger bei den Jungen. Bruder Colin startete im Schülerlauf der U14/U16 über die Distanz von 2100 Metern. Er kam als Dritter nach 6:18,6 Minuten ins Ziel, was für ihn den zweiten Platz in der U14 bedeutete. Polina Hordiienko brauchte eine knappe Minute länger und erreichte den dritten Platz bei den Schülerinnen U14. Der Sieg in der U16 ging an Marie Fröhlich mit der Zeit von 8:15,3 Minuten.

Im schwach besetzten Hauptlauf über 10 Kilometer vertrat Markus Weinelt den TSV Höchst. Mit der Zeit von 48:53,7 Minuten belegte er den zweiten Platz in der M40.

Erfolgreicher Abschluss der Odenwaldcup Laufserie in Beerfelden