Medaillensatz komplett

Mit einem kompletten Medaillensatz beendeten die Rope Skipper des TSV Höchst den zweiten und damit letzten Finaltag der Europameisterschaften im Oslofjord Convetion in Norwegen.

Den Auftakt machte Moritz Kumpf mit seinen Teamkollegen Robin Krauß, Florian Gehre (Crumstadt) und Jonas Bausch (Seeheim) im Double Dutch Speed Relay (zwei lange Seile werden gegensinnig geschwungen und die Springer müssen nacheinander je 30 Sekunden lang soviele Sprünge in den Seilen machen wie möglich). Auch wenn es nicht zu ihrer stärksten Disziplin gehört, waren sie mit ihrer Leistung zufrieden. Die Konkurrenten aus Belgien und Portugal waren jedoch deutlich besser und das südhessische Quartett musste sich mit dem Bronzerang zufrieden geben.

EM2026: Robin und Moritz bei ihrer Goldkür im Single Rope Pair Freestyle

Nachdem ihr Single Rope Team Freestyle nicht besonders gut lief und sie auf dem undankbaren vierten Platz landeten, behielten Moritz und Robin im Single Rope Pair Freestyle die Nerven. Mit ihrer synchronen Choreographie aus Turnelementen und hochkarätigen Sprüngen mit den Einzelseilen begeisterten sie sowohl Kampfrichter als auch Zuschauer und wurden dafür mit dem Europameistertitel belohnt.

EM2026: Europameister Robin und Moritz bei der Siegerehrung zum Single Rope Pair Freestyle

Groß war der Druck auf Lea Friedrich und Tabea Paul beim Wheel-Freestyle (beide Springerinnen halten je einen Griff von beiden Seilen, die sie gemeinsam um sich schwingen), da sie als Führende aus dem Vorkampf an denStart gingen. Ihre Kür war gut, aber nicht ganz fehlerfrei, und sie wurden zwischenzeitlich auf dem zweiten Platz gewertet.

EM2026: Tabea und Lea bei ihrer Silberkür im Wheel Freestyle

Zum Glück patzten auch die zwei noch ausstehenden Teams, sodass sich das Höchster Duo in ihrer Lieblingsdisziplin über eine Silbermedaille hinter dem überragenden Team aus Stätzlingen und eine Siegerehrung mit deutscher Nationalhymne freuen durfte.

EM2026: Tabea und Lea bei der Siegerehrung zur Silbermedaille im Wheel Freestyle

Auf dem Wettkampfprogramm stand noch der Double Dutch Speed Contest, wo zu spannungsgeladener Backgroundmusik möglichst viele Sprünge in den zwei Langseilen in 30 Sekungen zu absolvieren sind. Hier gingen das jüngere Höchster Team mit Leni Hallstein, Nina Schwardt und Celine Yilmaz und die Routiniers Lea, Lilli und Tabea an den Start. Gegen die starke europäische Konkurrenz hatten die TSV-Teams leider keine Chance, sodass sich die Höchster Mädels mit mittleren Plätzen zufrieden geben mussten.

EM2026: Nachwuchsteam Nina, Celine und Leni beim Double Dutch Speed Contest

Medaillenregen in Norwegen

Insgesamt zwei Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille konnten die „Jumping Gums“, die Rope Skipper des TSV Höchst, am ersten Finaltag der Europameisterschaft in Norwegen erspringen.

EM 2026: Moritz und Robin bei ihrem Wheel Freestyle zu Gold

Zusammen mit seinem Sprungpartner Robin Krauß (Crumstadt) ging es für Moritz Kumpf beim sogenannten Wheel Pair Freestyle (beide Springer haben jeweils ein Griff auch vom Partner in der Hand und schwingen die beiden Seile gemeinsam um ihre Körper) sogar um die Titelverteidigung. Denn diese Formation hatte bereist vor zwei Jahren im ungarischen Eger den Europatitel in dieser Disziplin ersprungen. Aus dem Qualifikationswettkampf gingen sie dank einer fehlerfreien Vorstellung als Beste hervor. Entsprechend hoch waren die Erwartungen. Zusätzlich erhöht wurde der Druck durch eine tadellose Kür ihrer direkten deutschen Konkurrenten und Trainingspartner Florian Gehre und Phillip Sporleder aus Crumstadt. Entsprechend schlichen sich zwei Fehler in Moritz‘ und Robins Freestyle ein. Dennoch stuften die Kamfrichter ihre Vorstellung höher ein und der Titel konnte verteidigt werden.

EM2026: Robin und Moritz bei der Siegerehrung vom Wheel Freestyle

Wenig später starteten die beiden zusammen mit Jonas Bausch (Seeheim) im Double Dutch Single Freestyle (in zwei langen, geschwungenen Seilen werden Turntricks gesprungen). Auch hier überzeugte ihre spektakuläre, artistisch anspruchsvolle und atemberaubende Choreographie mit Höchstschwierigkeiten das Kampfgericht, sodass auch in dieser Disziplin die südhessische Formation ganz oben aufs Siegerpodest springen durfte.

EM 2026: Robin, Jonas und Moritz beim Double Dutch Dreier Freestyle für Gold
EM 2026: Jonas, Moritz und Robin bei der Siegerehrung zum Double Dutch Single Freestyle

Im nächsten Wettbewerb, dem Double Dutch Pair Freestyle (wie eben, nur mit vier Springern), kam noch Wheel-Konkurrent Florian hinzu. Auch hier lieferten die vier eine solide Leistung ab, die mit der Silbermedaille belohnt wurde.

EM2026: Florian, Moritz (unten), Robin und Jonas beim Double Dutch Vierer Freestyle
EM2026: Lilli, Lilly, Tabea und Lea beim Double Dutch Vierer Freestyle zu Bronze

Schon das Erreichen der Finalrunde, in der die besten sechs Teams aus dem Qualifikationswettkampf um Edelmetall im Double Dutch Pair Freestyle kämpfen dürfen, als Klassen-Dritte war für das Höchster Frauenteam mit Lea Friedrich, Lilli Hallstein, Lilly Kumpf und Tabea Paul ein großer Erfolg. Entsprechend groß war die Nervosität, zumal die deutschen Konkurrentinnen aus Roringen – anders als im Vorkampf – eine fehlerfreie Vorstellung ablieferten. Das Höchster Team blieb dann auch gleich bei einem der ersten Sprüngen hängen, konnte sich aber gleich wieder fangen und ihre hochwertige Kür bis fast zum Ende fehlerfrei fortführen und wurde im Zwischenklassement auf den dritten Rang eingestuft. Noch standen die Freestyles der Belgierinnen und Tschechinnen aus, die im Vorkampf vor dem TSV-Team waren. Doch auch diese Mädels zeigten Schwächen, sodass sich Lea, Lilli, Lilly und Tabea zusammen mit dem mitgereisten Fanclub und ihrer Trainerin Tamara Bär über die Bronzemedaille freuen durften.

EM2026: Das Höchster AK1 Frauen Team bei der Siegerehrung zum Double Dutch Freestyle (Lilly und Tabea auf dem Screen)

„Ich hab es ja nicht mehr geglaubt, dass wir den dritten Platz halten können,“ kommentierte sie anschließend erleichtert. „Aber sie haben sie so verdient, diese gemeinsame Medaille. Sie sind so toll, meine Mädels!“

EM2026: Lea, Lilli, Lilly und Tabea bei der Siegerehrung und Nationalhymne vom Double Dutch Pair Freestyle

Nachwuchs-Team startet in ersten internationalen Wettkampf

Am dritten Tag der Rope Skipping Europameisterschaft standen die Wettkämpfe der Junioren (AK3, 12 bis 15 Jahre) auf dem Programm. Dabei starteten auch zwei Mannschaften des TSV Höchst. Schon die Qualifikation für diesen internationalen Wettbewerb war für das Nachwuchsteam mit Alara Yilmaz, Emilia Köppe, Laura Orzeszyna, Leni Karg, Lina Uhrig und Nicole Roche ein großer Erfolg. Sie zeigten sich beeindruckt von der Atmosphäre in der professionell dekorierten und ausgeleuchteten Halle und der Organisation rund um die Wettkämpfe.

Weiterlesen: Nachwuchs-Team startet in ersten internationalen Wettkampf

Gut präsentierte sich das Double Dutch Speed Team mit Alara, Emilia und Lina und landeten gleich beim ersten europäischen Start auf einem guten sechsten Platz.

AK3-Team bei der Junioren-EM: Lina (links), Alara und Emilia springen auf den 6. Platz

Nicht ganz ihre Leistung abrufen konnten – möglicherweise der Nervosität bei dem großen Auftritt geschuldet – Emilia, Laura, Leni und Nicole in ihrer Single Rope Speed Staffel. Einige Hänger verhinderten leider eine vordere Platzierung.

AK3 Team bei der Junioren-EM 2026: Laura (springt), Leni, Emilia und Nicole

Weitere Wettkämpfe der Nachwuchsspringerinnen folgen noch für die Double Dutch Mannschaft mit Alara, Emilia, Laura und Leni am Sonntag und Montag beim sognannten Open Tournament mit der Speed Staffel und dem Freestyle. Unabhängig vom sportlichen Ausgang bleiben alleine die Eindrücke und Erlebnisse mit den fast 800 gleichgesinnten Sportlerinnen und Sportlern aus 14 europäischen Ländern auf dem Sport-Campus des Oslofjord Convention Center sicher für immer in Erinnerung.

Rope Skipping EM startet erfolgreich

Mit zehn von 13 möglichen Final-Qualifikationen sind die Rope Skipper des TSV Höchst in die Europameisterschaften gestartet, die vom 11.8. bis 17.8. im Oslo Fjord Convetion Center in Norwegen ausgetragen werden und an dem knapp 800 Athleten aus 14 europäischen Ländern teilnehmen.

Lilly, Tabea, Lea und Lilli beim Double Dutch Pair Freesye

Freudentränen gab es dabei für Lea Friedrich, Lilli Hallstein, Lilly Kumpf und Tabea Paul über den dritten Platz in der Alterklasse AK1F (16 Jahre und älter, weiblich) in der Disziplin Double Dutch Pair Freestyle, bei dem vier Springerinnen zwei lange Seilen schwingen und dabei akrobatische Turnübungen zeigen. Denn diese Platzierung bedeutete die Qualifizierung für die sogenannten Finals, in denen die besten sechs Teams aus Europa am Freitag und Samstag um Meistertitel und Medaillen kämpfen.

Freude über die Qualifikation fürs Finale: Lea, Lilli, Lilly und Tabea bei den Europäischen Rope Skipping Meisterschaften 2026

„Ich bin mega stolz auf die Mädels und freu mich so für sie,“ kommentierte Trainerin Tamara Bär die Leistung. „Sie haben es sich aber auch verdient. Sie haben soviel trainiert und Arbeit in ihren Freestyle gesteckt.“

Männer Team mit Moritz Kumpf beim Double Dutch Pair Freestyle

Ebenfalls für die Finals qualifizieren konnte sich Moritz Kumpf als einziger männlicher Springer aus Höchst. Sein Team mit Jonas Bausch (Seeheim), Robin Krauß, Florian Gehre und Phillip Sporleder (Crumstadt) konnte sich – in unterschiedlicher Besetzung – sowohl mit ihren spektakulären und laut umjubelten Double Dutch Freestyles zu dritt und zu viert als auch in den Single Rope Freestyles (jeder Springer hat ein Einzelseil) zu zweit und zu viert qualifizieren, als auch in zwei weiteren Speed-Disziplinen (soviele Sprünge innerhalb von 30 Sekunden wie möglich).

Begonnen hatte für Moritz der zweite Wettkampftag jedoch mit dem Einzelstart im Triple Under (soviele Dreifachdurchschläge am Stück wie möglich). Auch hier schaffte er als sechster den Sprung ins Finale, wo er noch einmal seine Sprungkraft und Ausdauer im Kampf um die Medaillen unter Beweis stellen kann.

Moritz Kumpf beim Triple Under

Etwas enttäuschend begann leider der erste Wettkampftag für das Mädelsteam mit Lea, Lilli, Lilly und Tabea. Sowohl bei den Speed-Disziplinen als auch bei den Freestyles mit dem Einzelseil landeten sie im Mittelfeld des etwa 20 Mannschaften starken Teilnehmerfelds. Einige Hänger verhinderten aber eine bessere Platzierung auf den Qualifikationsplätzen.

Lea und Tabea beim Wheel Pair Freestyle

Einen versöhnlichen Abschluss gab es dann doch für Lea und Tabea in ihrer Paradedisziplin Wheel Freestyle, wo zwei Springerinnen jeweils einen Griff des eigenen und des Partnerseils halten und die Seile gemeinsam um sich schwingen. Ihnen gelang eine fehlerfreie Vorstellung mit viel Spingfreude auf höchstem Niveau, sodass sie sich am Ende als bestes europäisches Wheel-Pärchen für die Finals qualifizierten. Die gleiche Platzierung schafften auch Moritz Kumpf und Robin Krauß, die damit ihren Europameistertitel von 2024 am Freitag verteidigen dürfen.

Glückliche Springerinnen: Fehlerfreier Freestyle von Tabea und Lea

Erfolge beim Gaukinderturnfest

Der Rope Skipping Nachwuchs des TSV Höchst zeigte beim Gaukinderturnfest am 20. Juni in Spachbrücken sein Können.

Sehr erfolgreich war Luana Bendel bei den jüngsten Springerinnen (Altersklasse 7 Jahre und jünger). Luana konnte sowohl in den Speeddisziplinen als auch mit ihrer kleinen Compulsory (Abfolge von vorgegebenen Sprüngen) überzeugen und den Wettkampf souverän gewinnen.

Mit der zweitbesten „Kleinen Compulory“ in der Altersklasse 8-9 Jahre rückte Tuana Akcay noch auf den 3. Platz vor. Ronja Schnellbacher wurde Fünfte. Das größte Teilnehmerfeld gab es bei den 10- bis 11-jährigen Mädchen in der „Großen Compulsory“, wo die Sprungabfolge schon anspruchsvoller ist.

Hier zeigte Daria Tamas einen ausgeglichenen Wettkampf, der mit dem 4. Platz belohnt wurde. Gleich dahinter kam Emma Fornoff auf Rang 5. Marie Fornoff wurde Neunte.  Den Wettkampf der AK 8/9 gewann Ilea Lortz. Sie lag in Speed in allen drei Disziplinen vorne und hatte auch in der „Großen Compulsory“ den zweitbesten Wert. Mit Adita Pydisetty als Dritte war noch eine zweite TSV Rope Skipperin in dieser Altersklasse auf dem Podest vertreten.

Die schon etwas geübteren Skipper starteten in den Freestyle Wettbewerben. Hier wird zusätzlich zu den drei Speed-Durchläufen noch eine Choreographie aus Sprüngen zu einer selbstgewählten Musik präsentiert. Ria Schotmann überzeugte sowohl in Speed als auch mit ihrer Freestyle Performance in der Altersklasse 10/11 Jahre und konnte sich über den 2. Platz in der Gesamtwertung freuen. Auch Alina Karg kam als Vierte mit guten Leistungen durch den Wettkampf. Nur wenig Rückstand hatten Malea Joswig (6. Platz) und  Adela-Elena Bursuc (7. Platz). Mit Platz 5 in der AK 12/13 Jahre erzielte Emilia Joswig noch ein weiteres gutes Ergebnis für den TSV Höchst.

Zum Gelingen des Gauturnfestes haben neben Tamara Bär (Wettkampfleitung) auch zahlreiche Kampfrichter vom TSV Höchst beigetragen. Darunter auch einige neue Kampfrichter aus den Reihen der Nachwuchsspringerinnen und deren Eltern, die erst kürzlich ihre Lizenz erfolgreich bestanden haben.

Teilnehmer beim Gaukinderturnfest 2026

TSV Läufer vorneweg

Die nächste Station für die TSV Läufer war am 14. Juni die Teilnahme beim Kurt-Roth-Lauf in Wersau. Die Streckenlänge betrug für die Kinder und Jugendlichen 1,1 Kilometer. Der TSV konnte wieder mit vielen Podiumsplätzen glänzen.

Auf den 2. Platz in der M8 lief Lias Back mit der Zeit von 4:52 Minuten. Felix Lutz wurde in der M9 Fünfter (6:31 Min).

Zudem gab es drei Altersklassensiege: Raphael Schmidt setzte sich mit 4:09 Minuten in der M10 durch. Bruder Leonard überzeugte in der M13 und benötigte 3:51 Minuten bis ins Ziel, das er als Gesamtfünfter erreichte. Zum Gesamtsieg lief erneut Colin Bischof. Er hatte im Ziel die Zeit von 3:24 Min stehen und lag damit auch in der M15 ganz vorne.

Eine gute Leistung zeigte auch Noelle Bischof. Sie sicherte sich den 2. Platz in der W13 mit der Zeit von 4:34 Minuten.

Erneut Spitzenleistungen beim Kurt-Roth-Lauf in Wersau

Leonard Schmidt qualifiziert sich für die Hessische Rangliste

Am Wochenende des 20./21.06.2026 fand die diesjährige Bezirksendrangliste in Mörlenbach statt. Mit Larissa Hincu (M13), Leander Olt (J13), Raphael Schmidt, Aaron Kredel und Leonard Schmidt (alle J15) konnten sich gleich fünf unserer NachwuchsspielerInnen hierfür qualifizieren und sich mit den besten Kontrahenten in der unmittelbaren Region messen. 

Bei sehr heißen Temperaturen von über 30 Grad und vielen Spielen erwischten Larissa und Leander dabei keine guten Turniertage und platzierten sich am unteren Ende ihrer Teilnehmerfelder. Die Jungen 15 hatten ein Mammut-Programm von zwölf Spielen über zwei Tage zu bestreiten. Raphael ging hier als jüngster Starter gegen zum Teil deutlich ältere Konkurrenz an den Start, und konnte am Ende mit drei Siegen den 9. Platz bei 13 Teilnehmern belegen. Einen Platz besser positionierte sich Aaron, der sich über beide Turniertage eine ausgeglichene Bilanz von 6:6 Spielen erkämpfte. Top-Jugendspieler Leonard Schmidt erspielte sich nochmals zwei Siege mehr, wodurch er sich durch starke Leistungen mit dem 4. Platz und der Qualifikation zur Hessischen Rangliste Mitte August belohnen konnte. Hierfür wünschen wir ihm bereits jetzt ganz viel Erfolg und beglückwünschen stolz alle unsere Jugend-SpielerInnen, die sich bis zur Bezirksendrangliste gespielt haben! Ein zusätzlicher Dank geht wie jedes Mal auch an die Eltern und Betreuer für deren Unterstützung bei den Turnieren.

Bronze für Colin Bischof bei Hessischen Meisterschaften

Ein großer Erfolg war die Teilnahme von Colin Bischof bei den Hessenmeisterschaften der Jugend U16 am 30./31.5. im Bürgerpark Nord in Darmstadt. Sein bestes Ergebnis erzielte er im 300m Hürdenlauf, wo er mit 45,31 Sek. mit neuer persönlicher Bestleistung den 3. Platz belegte. Auch im Dreisprung setzte er mit 10,78 m eine neue Bestmarke und wurde Vierter. Dazu kam noch ein 7. Rang über die 300 m Flachstrecke mit der Zeit von 41,19 Sek. gegen die starke hessische Konkurrenz.

HM-Bronze für Colin im 300m-Hürdenlauf

Weitere Wettkampferfahrung auf hessischer Ebene sammelte Colin eine Woche später bei den Jugendmeisterschaften U20/U18 in Fulda, wo er in der U18 hoch startete und gegen die ältere Konkurrenz erstmals über die 400m Hürden antrat. Mit der Zeit von 66,96 Sekunden belegte Colin einen achtbaren 5. Platz. Im Dreisprung blieb er leider unter seiner Bestleistung der Vorwoche und kam mit 10,13 m auf den 8. Platz.

Mit der älteren Konkurrenz der U16 maß sich Noelle Bischof im Diskuswurf der Jugend U16 und hatte es bei den Hessenmeisterschaften mit dem 1 kg schweren Wurfgerät zu tun. Mit der Weite von 18,12 m belegte sie den 10. Platz.

Colin und Noelle bei den Hessenmeisterschaften der Jugend U16 in Darmstadt

Drei Siege beim Bienenmarkt-Lauf

Der Michelstädter Stadtlauf am 29.05. hat auch in diesem Jahr wieder viele laufbegeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene angezogen. Die 1,5 km lange Strecke säumten während des gleichzeitig stattfindenden Bienenmarktes wieder viele Zuschauer, die für Stimmung sorgten und die Läufer anfeuerten.

In sehr guter Form präsentierte sich Colin Bischof, der im Lauf der weiblichen und männlichen Jugendlichen U14 bis U16 mit der Zeit von 5:09 Minuten als Erster von 80 Teilnehmern ins Ziel kam. Damit gewann er auch die Altersklassenwertung der M15. Leonard Schmidt erreichte das Ziel als Gesamtdritter in 5:43 Minuten und holte sich den Altersklassensieg in der M13. Noelle Bischof wurde in der W13 mit ihrer Zeit von 6:27 Minuten mit dem 3. Platz belohnt.

Mehr als 100 Nachwuchsläufer drängten sich am Start in der Altersklasse U12. Viktoria Fuchs lief im vorderen Feld mit und kam als 20. nach 6:53 Minuten ins Ziel. Am Ende konnte sie sich über den 2. Platz in der W10 freuen.

Auch bei den Unter-Zehnjährigen begaben sich fast 100 Nachwuchsläufer auf die Strecke und die TSV-Starter hielten gut mit. In der M9 belegte Luka Keller nach 7:06 Minuten den 12. Platz vor Casper Matthes (35.), Nathan Nair (37.) und Felix Lutz (46.). Top Ten Platzierungen gab es für Lias Back als Siebter in der M8 (7:04 Min). Nur vier Sekunden Rückstand hatte Marc Fuchs als Neunter. Sam Pöhler wurde 27. Gut lief es auch bei Amelia Moie mit dem 9. Platz in der W8. Marlene Spies wurde 43.

Beim Jedermannlauf über 5 Kilometer vertrat Markus Weinelt den TSV Höchst und erreichte als 16. von 92 Teilnehmern das Ziel. Damit gewann er die Altersklasse M50.

i. Odw.