Auch in diesem Jahr lädt die Leichtathletik-Abteilung des TSV Höchst alle jungen Leichtathletinnen und Leichtathleten zu ihrem
Kinderleichtathletik-Sportfest am 1. November 2026
in die Großsporthalle der Grundschule Höchst (Pestalozzistraße 60) ein.
Ausgeschrieben ist wieder ein Team-Vierkampf für die Klassen U8 und U10 (Sprint, Hindernis-Sprint-Staffel, Hoch-Weitsprung und Medizinballstoßen) und ein Einzel-Vierkampf nach den Regeln der KiLa für die Klasse U12 (Flach-Sprint, Hindernis-Sprint, Hochsprung und Medizinball-Stoßen), ergänzt um einen Vereinsübergreifenden Hindernis-Staffel-Wettkampf.
Beginn: U8 und U10 um 10 Uhr, U12 ab 11.30 Uhr.
Wie üblich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.
Mit zwei „kleinen“ Silber- und einer Bronzemedaille beendeten die TSV Rope Skipper das sogenannten European Open Tournament (EOT), das im Anschluss an die eigentliche Europameisterschaften im norwegischen Oslofjord Convention Center ausgetragen wird. Hier treten die Viert- und Fünftbesten aus jeder Nation quasi zur kleinen Europameisterschaft gegeneinander an.
EM2026-EOT: Tabea (ganz links gebückt), Lea, Lilli und Lilly bei der Double Dutch Speed Relay
Das Quartett mit Lea Friedrich, Lilli Hallstein, Lilly Kumpf und Tabea Paul lieferten eine solide Leistung im Double Dutch Speed Relay ab und ersprangen sich den Silberrang mit nur einem Zähler Rückstand.
EM2026-EOT: Lea, Lilli, Lilly und Tabea bei der Siegerehrung zu ihrem Double Dutch Speed Relay SilberEM2026-EOT: Emilia, Laura, Leni und Alara bei ihrer Double Dutch Speed Relay
Weitere internationale Wettkampferfahrung sammelte das Nachwuchsteam (12-15 Jahre) mit Leni Karg, Emilia Köppe, Laura Orzeszyna und Alara Yilmaz. Sie kamen leider nicht gut in den Double Dutch Speed Wettkampf und musste öfters neu einsetzen. Deshalb war eine vordere Platzierung nicht möglich.
EM2026-EOT: Lilli, Tabea und Lea beim Double Dutch Speed Sprint
Besser lief es beim Damen-Team mit Lea, Lilli und Tabea in der 60 Sekunden Variante im Double Dutch Speed. Nach einer soliden Leistung wurden sie mit der Bronzemedaille belohnt.
EM2026-EOT: Lilli, Tabea und Lea bei der Siegerehrung zu ihrer Double Dutch Speed Sprint Bronzemedaille
Grund zum Jubeln gab es am letzten Tag des Open Torunaments dann doch noch für die „Jungspringerinnen“ Leni, Emilia, Laura und Alara. Ihren Double Dutch Pair Freestyle konnten sie fast perfekt präsentieren, wofür sie mit dem zweiten Platz belohnt wurden. So konnten fast alle Höchster EM-Teilnehmer Edelmetall mit nach Hause nehmen.
EOT: Laura, Alara, Emilia und Leni bei der Siegerehrung zur Silbermedaille im Double Dutch Pair Freestyle
„Perfekter letzter Tag: Medaille für unser jüngeres Team – habt ihr euch verdient,“ freute sich Trainerin Tamara Bär zum Abschluss.
Mit einem kompletten Medaillensatz beendeten die Rope Skipper des TSV Höchst den zweiten und damit letzten Finaltag der Europameisterschaften im Oslofjord Convetion in Norwegen.
Insgesamt zwei Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille konnten die „Jumping Gums“, die Rope Skipper des TSV Höchst, am ersten Finaltag der Europameisterschaft in Norwegen erspringen.
Am dritten Tag der Rope Skipping Europameisterschaft standen die Wettkämpfe der Junioren (AK3, 12 bis 15 Jahre) auf dem Programm. Dabei starteten auch zwei Mannschaften des TSV Höchst. Schon die Qualifikation für diesen internationalen Wettbewerb war für das Nachwuchsteam mit Alara Yilmaz, Emilia Köppe, Laura Orzeszyna, Leni Karg, Lina Uhrig und Nicole Roche ein großer Erfolg. Sie zeigten sich beeindruckt von der Atmosphäre in der professionell dekorierten und ausgeleuchteten Halle und der Organisation rund um die Wettkämpfe.
Mit zehn von 13 möglichen Final-Qualifikationen sind die Rope Skipper des TSV Höchst in die Europameisterschaften gestartet, die vom 11.8. bis 17.8. im Oslo Fjord Convetion Center in Norwegen ausgetragen werden und an dem knapp 800 Athleten aus 14 europäischen Ländern teilnehmen.
Traditionell führt die Leichtathletik-Abteilung im Januar in der Groß-Sporthalle der Grundschule ein Hallensportfest für Schülerinnen und Schüler durch.
Alljährlich im Sommer führte die Abteilung Leichtathletik ein (vereinsinternes) Sportfest auf dem Sportgelände bei der Ernst-Göbel-Schule durch, bei dem alle Schülerinnen und Schüler ihren Eltern, Geschwistern und Freunden ihre sportlichen Leistungen zeigen können. Vor allem den jüngsten Aktiven und Neulingen bietet es eine gute Gelegenheit, erste Wettkampferfahrung zu sammeln. Leichtathletik-Sportfest weiterlesen →
Moritz Kumpf vom TSV Höchst und sein Sprungpartner Robin Krauß (Crumstadt) haben bei den Rope Skipping Weltmeisterschaften in Kawasaki / Japan den vierten Platz belegt. Dieser Platz ist um so höher einzustufen, da sie das einzige europäische Duo waren, das sich in dem Qualiwettkampf für die Finals der besten sechs qualifizieren konnte. Damit bestätigten sie ihr hohes Sprungniveau, mit dem sie im vergangenen Jahr in Ungarn bereits Europameister wurden.
Im Endkampf, der stimmungs- und effektvoll mit großer Lichtshow im 1600 Personen fassenden Theater von Kawasakis Sport- und Kulturanlage ausgetragen wurde, mussten sie gegen Paare aus den USA, Kanada und Australien antreten, in denen zum Teil sehr erfahrene und renommierte Rope Skipper sprangen. Diese zeigten am Ende bessere Nerven und verwiesen das deutsche Team auf den undankbaren vierten Platz, auf den die beiden Springer dennoch sehr stolz sein können.
Für Athleten und Zuschauer waren die Finals an den letzten beiden Tagen der Weltmeisterschaft eine tolle Erfahrung mit flotter und effektvoller Präsentation der einzelnen Disziplinen. Bei den Speed-Disziplinen fielen reihenweise Weltrekorde, allen voran im Triple Under (Dreifachdurchschläge am Stück ohne hängen zu bleiben). Bereits in den Quali-Wettkämpfen konnte ein Koreaner eine neue Bestleistung aufstellen, die eine Runde später von einem chinesischen Springer deutlich überboten wurde. Doch der Koreaner zeigte im Finale Ausdauer und Nervenstärke und holte sich den Weltrekord mit unvorstellbaren 742 Sprüngen zurück, was mit Standing Ovations bejubelt wurde.
Der abschließende Double Dutch Contest brachte das Theater endgültig zum Kochen. Bei diesem Wettbewerb konnte man sehen und staunen, was eine handvoll Athleten alles mit zwei langen Seilen an akrobatischen Sprüngen, Breakdance-Einlagen, fantastischer Akrobatik und überraschender Choreographie hervorzaubern können.
Insgesamt waren die Weltmeisterschaften für die „Jumping Gums“ eine tolle Erfahrung. Sie konnten sich nicht nur mit internationale Gegnern messen, sondern auch neue Kontakte über Länder- und Sprachgrenzen hinweg knüpfen und ihre Idole, denen sie auf Social Media folgen, persönlich kennen lernen. „Es war eine tolle Zeit mit tollen Leistungen“, fasst Trainerin Tamara Bär diese Woche zusammen. Stolz zeigt sie sich über die vier vierten Plätze, die von TSV-Springerinnen und Springer errungen wurden. Hinzu kommen noch einige internationalen Top-Ten Platzierungen. Die Trainerin verbindet das Resumee mit dem Dank an alle Unterstützer, die den jungen Athleten dieses tolle, aber nicht ganz billige und organisatorisch aufwendige Erlebnis ermöglicht haben.
Das nächste größere Ziel ist die Europa-Meisterschaft im nächsten Sommer in Oslo, wo ein Jahr drauf auch die nächste Weltmeisterschaft ausgetragen werden soll. Doch dafür muss man sich erst bei den hessischen und deutschen Meisterschaften qualifizieren. Darum heißt es – nach einer kleinen Verschnaufpause – wieder trainieren, trainieren und trainieren. Und die neuen Erkenntnisse aus den Weltmeisterschaften in die eigenen Übungen einbauen.
Heute standen bei den Rope Skipping Weltmeisterschaften in Kawasaki / Japan die Speed-Wettbewerbe auf dem Programm. Als einziger qualifizierter Teilnehmer von den Höchster „Jumping Gums“ stand Moritz Kumpf auf dem Feld.
Mit 81 Punkten in 30 Sekunden und 399 in drei Minuten war er persönlich sehr zufrieden. Klar war allerdings auch, dass seine Leistung international nicht für vordere Plätze reichen wird. Denn die Speed-Disziplinen werden von den asiatischen Springern dominiert. So wurden an diesem Donnerstagvormittag sowohl in der 30sec-Disziplin als auch im 3 Minuten Wettkampf mit 113 bzw sagenhaften 584 Punkten neue Weltrekorde von chinesischen Athleten aufgestellt.
Am Freitag und Samstag hat das Team des TSV Höchst Wettkampf-frei, bevor abschließend am Sonntag zwischen 4.30 Uhr und 5.50 Uhr deutscher Zeit Moritz zusammen mit Robin im Final des Wheel-Freestyles im Kampf um Medaillen startet. Die Finals werden in einem Theater ausgetragen und es ist zu erwarten, dass diese sehr professionell showmäßig präsentiert werden.
Die genauere Uhrzeit folgt, sobald die Startlisten vorliegen.
i. Odw.
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