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Mit sieben Deutschen Meistertiteln zur EM nach Oslo

Es war ein Wochenende voller Emotionen, Teamgeist und großartiger Erfolge für die TSV Jumping Gums: Bei den Deutschen Team Meisterschaften, dem Bundesfinale und dem Wheel Contest im Rope Skipping am 25./26. April in Rüsselsheim waren insgesamt 603 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Start – eine Rekordbeteiligung! Die drei Teams des TSV Höchst in den Altersklassen AK1 (19+), AK 2 (16-18 Jahre) und AK3 (13-15 Jahre) wurden für ihr hartes Training belohnt. Insgesamt gingen 7 Deutsche Meistertitel nach Höchst. Dazu kamen 5 Silbermedaillen und 2 x Bronze. Auch im Bundefinale gab es mit 2 x Gold und 3 x Bronze Grund zur Freude genauso wie im Wheel Contest, wo noch eine weitere Bronzemedaille hinzukam.

Unglaublich stolz auf die Erfolge und ihr Team war Trainerin Tamara Bär, die sich mit ihren Springerinnen zudem über 13 Qualifikationen für die Europameisterschaft in Oslo freuen konnte. Besonders dominant waren die TSV Skipper in der 4×30 Sekunden Single Rope Speed Staffel. Hier gingen alle drei Meistertitel nach Höchst.

Deutsche Meisterinnen der AK3 in 4×30 Sekunden Speed

Das AK1 Team mit Lea Friedrich, Lilli Hallstein, Lilly Kumpf und Tabea Paul schaffte mit neuer persönlicher Bestleistung von 363 Sprüngen gleich in ihrer ersten Disziplin die Qualifikation für die Europameisterschaften. Auch im Double Dutch Contest Speed (1×30 Sekunden) wuchs das Team über sich hinaus, wo sich Lea, Lilli und Tabea deutlich auf 106 Sprünge steigerten. Das bedeutete den zweiten Meistertitel und einen weiteren EM Startplatz. Große Freude gab es auch beim AK2 Team, das ebenfalls Bestleistung sprang (103), überraschend Zweiter wurde, und sich ebenfalls einen der umkämpften EM-Qualifikationen sicherte. Somit dürfen auch Leni Hallstein, Nina Schwardt und Celine Yilmaz bei den Europameisterschaften im August in Oslo/Norwegen an den Start gehen. Die Mannschaft, zu der auch noch Anna-Lena Menzer (TV Crumstadt) gehört, zeigte insgesamt einen überragenden Wettkampf und wurde in fünf Disziplinen Deutscher Meister. Leider reichte es nicht zu weiteren EM Qualifikationen, da bei der Vergabe der EM Startplätze die Ergebnisse der Erwachsenen (19+) mitberücksichtigt werden.

Double Dutch Contest Speed: TSV Höchst auf Platz 1 und 2 und beide Teams bei der EM mit dabei

Mit starken Leistungen nutzte das AK1 Team seine Chance. Das Quartett schaffte noch zwei zweite Plätze im Single Rope Team Freestyle und im Double Dutch Pair Freestyle und holte auch die Silbermedaille in der Gesamtwertung – denkbar knapp mit nur einem Punkt Rückstand auf die Gesamtsiegerinnen vom TV Roringen. Mit weiteren Medaillen und Qualifikationen wurden Lilli und Tabea (Pair Freestyle) sowie Lea und Tabea (Wheel Pair Freestyle) belohnt. Damit dürfen die Athletinnen in gleich sechs Disziplinen bei der EM für Deutschland antreten und haben sich mit vierten Rängen zwei weitere Tickets für das Open Tournament (Double Dutch Speed Relay und Double Dutch Speed Sprint) ersprungen.

AK1 Team beim Double Dutch Pair Freestyle

Auch das TSV-Nachwuchsteam der AK3 zeigte sich in der 4×30 Sekunden Single Rope Speed Staffel in Topform und sprang mit 324 Sprüngen mit großem Vorsprung zum Meistertitel. Für Leni Karg, Emilia Köppe, Laura Orzeszyna und Nicole Roch ist es die erste Teilnahme bei den Junioren Europameisterschaften. Auch die Teammitglieder Alara Yilmaz, Lina Uhrig und Emilia Köppe lösten mit dem 3. Platz im Double Dutch Speed Sprint die EM Fahrkarte. Mit dem 4. Platz im Double Dutch Speed Relay schafften Leni, Emilia, Laura und Alara noch eine weitere Qualifikation für das Open Tournament.

EM Quali (OT) für das AK3 Team im Double Dutch Speed Relay

Keinen guten Tag erwischte Anna Leib (AK2), die mit ihrer Sprungpartnerin Luna Kosic aufgrund einer Verletzung nicht ihr Leistungspotential abrufen konnte.

Anna und Luna bei ihrem Single Rope Pair Freestyle

Sehr gut lief es dagegen für Moritz Kumpf. Er gewann mit seinem Team vom TV Crumstadt die Gesamtwertung bei den Männern (alle Disziplinen, die zu viert gesprungen werden) und drei weitere Wettkämpfe. Damit sicherte er sich zu seinem Einzelstartrecht im Triple Under insgesamt sieben weitere Teameinsätze beim internationalen Saisonhöhepunkt. Dort wird er versuchen, seinen Europameistertitel im Wheel Pair Freestyle von 2024 zu verteidigen.

Moritz und Robin wollen ihren Europameistertitel von 2024 in Oslo verteidigen

Auf dem Treppchen standen die TSV Skipper auch am zweiten Wettkampftag beim Bundesfinale. Hier gelten etwas geringere Qualifikationsvoraussetzungen als bei den Deutschen Meisterschaften. Bundesfinalsieger in der AK2 wurden Leni Hallstein, Nina Schwardt und Celine Yilmaz im Double Dutch Speed Sprint (1×60 Sekunden) und Leni und Anna-Lena im Single Rope Pair Freestyle. Zusammen mit Celine holten die beiden auch noch Bronze im Double Dutch Single Freestyle. Mit zwei dritten Plätzen wurde auch noch das AK3 Team für starke Auftritte belohnt (Leni Karg, Laura Orzeszyna und Nicole Roch im Double Dutch Speed Sprint und Lina Uhrig und Alara Yilmaz in der 2×30 Sekunden Double Under Staffel).

Erfolgreiches DM-Wochenende fürs das AK2 Team: 5 Meistertitel und zwei Bundesfinalsiege

Für die 14 Springerinnen und Springer und Trainerin Tamara Bär geht mit der EM Qualifikation ein großer sportlicher Traum in Erfüllung. Um den jungen Sportlern diese einmaligen internationalen Erfahrungen zu ermöglichen, ist die Rope Skipping Gruppe wieder auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

DM Medaillen für Lilli Hallstein und Moritz Kumpf

Der TSV Höchst stellte eine der größten Abordnungen bei den Deutschen Meisterschaften im Rope Skipping und trat am 21. März im baden-württembergischen Ellwangen mit 12 Springerinnen und Springern an. Schon die Teilnahme war ein großer Erfolg, mussten doch im Vorfeld noch höhere Qualifikationshürden als sonst genommen werden. Trainerin Tamara Bär zeigte sich im Vorfeld bereits sehr stolz, dass es trotzdem wieder so viele ihrer Skipper zum nationalen Saisonhöhepunkt in den Einzeldisziplinen geschafft haben. Vergeben wurden die Meistertitel in 30 Sekunden Speed, 3 Minuten Speed, im Freestyle und im Triple Under. In diesen Disziplinen konnten sich die fast 200 Springer/innen aus 62 Vereinen und 13 Bundesländern auch für die Europameisterschaften im Sommer in Norwegen qualifizieren. Dies gelang vom TSV Höchst nur Moritz Kumpf, der im Triple Under (Dreifachdurchschläge bis zum ersten Fehler) die Bronzemedaille gewann und sich das EM-Ticket sicherte. 

DM Bronze für Moritz im Triple Under Cup

Einen Krimi um den letzten von fünf EM-Startplätzen in 30 Sekunden Speed gab es in der Altersklasse 16+. Da drei Springerinnen die gleiche Punktzahl stehen hatten, mussten sie noch einmal im direkten Battle gegeneinander antreten. Beim Entscheidungsspringen dabei war Lilli Hallstein, die sich leider einen Fehler leistete und deshalb auf dem ersten Nachrücker-Platz für die Europameisterschaften landete. Ein Trost war jedoch ein hochverdienter 3. Platz in der DM-Wertung mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 96 Sprüngen. Nur drei Sprünge weniger hatten Lilly Kumpf und Tabea Paul, die sich den 6. Platz teilten.

Erste DM Medaille im Einzel für Lilli im Speed Sprint

Gleich mehrfach verbesserte Leni Hallstein ihre Bestleistungen. Sie schaffte im Wettkampf erstmals 91 Sprünge im Speed Sprint, was in dem sehr starken Teilnehmerfeld der AK2 (16-18 Jahre) der 5. Platz bedeutete. Auch in 3 Minuten Speed steigerte sie sich auf 447 Sprünge und wurde 7. Ebenfalls mit Bestleistung sprang Tabea Paul (436) in der Ausdauerdisziplin auf den 8. Platz in der Altersklasse 19+ vor Lilli Hallstein (10./430).

Für gute Mittelfeldplatzierungen reichte es im Speed Sprint noch für Nina Schwardt (AK2) als 12. Anna Leib und Celine Yilmaz kamen auf Rang 14.

Die Nerven im Speed Sprint behielt Nicole Roch. Sie sprang bei den 14-/15-jährigen auf einen sehr guten 5. Platz (85 Sprünge) und verpasste die EM-Quali nur ganz knapp. Teamkollegin Laura Orzeszyna musste sowohl im Speed Sprint als auch in der Ausdauerdisziplin einige Hänger hinnehmen. Damit war der 13. Platz ihre beste Platzierung.

In den Freestyles (75 Sekunden lange Kür) war der TSV bei diesen Deutschen Meisterschaften nur mit zwei Skipperinnen vertreten. Leni Hallstein gelang auch hier mit dem 5. Platz ein sehr gutes Ergebnis. Grund zur Freude hatte sie zudem über den 5. Platz in der Overall-Wertung (Gesamtwertung aus Speed und Freestyle). Celine Yilmaz blieb in ihrem Freestyle leider nicht fehlerfrei und wurde 18.

Auch beim Bundesfinale am nächsten Tag stellte der TSV Höchst eine der größten Teilnehmergruppen. Für das Bundesfinale gelten etwas niedrigere Qualifikationsleistungen als für Deutschen Meisterschaften. Hier gab es auch noch einmal eine Silbermedaille für Leni Karg in der AK 3 (14-15 Jahre). Nina Schwardt steigerte sich in der nächsthöheren Altersklasse (AK2) in 3 Minuten Speed auf 397 Sprünge und wurde Fünfte. Lea Friedrich (AK 19+) startete in allen drei Disziplinen. Ein sehr guter Freestyle (5. Platz) brachte sie auf den 6. Platz in der Gesamtwertung nach vorne.

Leni holt Silber im Bundesfinale im Speed Sprint

Ein schöner Erfolg war für Laura Orzeszyna (AK3) die Bronze Medaille im Double Under Cup (möglichst viele Zweifachsprünge in 30 Sekunden). Diese Disziplin wird im Rahmen des Bundesfinale ausgetragen, weil es keine Meisterschaftsdisziplin ist. Trotz Fehler schaffte Laura noch 79 Sprünge. Mit 10 Zählern mehr ersprangen sich Lilli Hallstein und Tabea Paul den 5. Platz in der AK1.

Laura mit der Bronzemedaille im Double Under Cup

„Auch wenn die eine oder andere Disziplin hätte besser laufen können, bin ich insgesamt mit den Leistungen sehr zufrieden“, resümierte Trainerin Tamara Bär das Meisterschaftswochenende. Der Fokus ist nun bereits auf die Deutschen Teammeisterschaften gerichtet, die Ende April in Rüsselsheim stattfinden werden. Dort wird der TSV mit mehreren Teams an den Start gehen.

Ein großes Dankeschön geht auch an die Höchster Kampfrichter. Im Einsatz waren Tamara Bär, Lilly, Moritz und Tanja Kumpf sowie Tabea und Jürgen Paul.

Team TSV Höchst bei den Deutschen Meisterschaften und beim Bundesfinale 2026

TSV Rope Skipper springen in Hessen ganz vorne mit

Die Hessischen Mannschaftsmeisterschaften im Rope Skipping am Samstag, 7.3.2026 in Höchst verlangten Teilnehmern, Kampfrichtern und Organisatoren viel ab. Mit mehr als 260 Springerinnen und Springern war eine Rekordbeteiligung zu verzeichnen. Da jedes Team bis zu neun Disziplinen zu bewältigen hatte und am Ende auch noch die Wheel-Wettbewerbe anstanden, dauerte der Wettkampf mehr als 12 Stunden. Mit dem Ziel die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften im April in Rüsselsheim zu erreichen, blieben die TSV Skipper, die mit insgesamt 26 Teilnehmern vertreten waren, sehr fokussiert und zeigten großes Durchhaltevermögen. Bei der Siegerehrung, die erst kurz vor 22 Uhr endete, gab es viele glückliche Gesichter in den Höchster Reihen.

Das AK1-Team (19+) mit Lea Friedrich, Lilli Hallstein, Lilly Kumpf und Tabea Paul überzeugte mit sehr guten Freestyle-Darbietungen. Dafür vergaben die Kampfrichter Höchstwerte, was mit vier Hessenmeistertiteln belohnt wurde. Auch in den Speed-Disziplinen konnten die Springerinnen ihre Leistungen abrufen und belegten viermal den zweiten Platz. Darüber hinaus wurde auch die Gesamtwertung gewonnen und in allen Disziplinen die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften erreicht.

Mission erfüllt: Das AK1 Team hat die Quali für alle DM-Diszplinen geschafft

Nicht weniger erfolgreich war das AK2-Team (16-18 Jahre). Leni Hallstein, Anna-Lena Menzer, Nina Schwardt und Celine Yilmaz konnten sich ebenfalls über den Sieg in der Overall-Wertung freuen und sich die DM-Quali in sechs Disziplinen sichern. Die Skipperinnen standen ebenfalls vier Mal ganz oben auf dem Podest und erzielten drei zweite Plätze. Eine sehr starke Performance zeigte das Team in der neuen Double Dutch Contest Speed Disziplin, wo Leni Hallstein, Nina Schwardt und Celine Yilmaz mit 98 Sprüngen den zweiten Platz belegten und auch für die nationalen Titelkämpfen ein Ausrufezeichen setzten. Anna Leib startete zusammen mit Luna Kosic im Pair Freestyle. Mit dem dritten Platz schafften die beiden es ebenfalls zu DM.

Starker Auftritt des AK2 Teams bei den Hessenmeisterschaften

Über sechs Hessenmeistertitel und etliche DM-Qualifikationen jubeln konnte auch das Nachwuchsteam in der AK3 (14-15 Jahre). Der Sieg in der Gesamtwertung ging in dieser Altersklasse auch noch einmal an den TSV Höchst. Das Team mit Leni Karg, Emilia Köppe, Laura Orzeszyna, Nicole Roch, Lina Uhrig und Alara Yilmaz konnte einige Disziplinen sogar doppelt besetzen, so dass in der 2×30 Sekunden Double Under Staffel mit Laura und Nicole als Hessenmeisterinnen und Leni und Emilia (2. Platz) der TSV gleich zweimal auf dem Podest vertreten war.

Auch das AK3 Team war mehrfach auf dem Podest vertreten
AK3 Team beim Double Dutch Single Freestyle

Nach dem Einsteigerwettkampf im letzten Jahr startete erstmals auch ein AK4-Team (12-13 Jahre) in allen Disziplinen auf Landesebene. Den TSV vertraten Naomi Bendel, Kalea Diebold, Alina Karg, Elena Ruppert, Ina Schnellbacher und Ria Schotmann. Die junge Mannschaft belegte in der Gesamtwertung den fünften Rang und erreichte auf Anhieb die Norm für die DM. Da einige Springerinnen noch nicht 12 Jahre alt sind, ist eine DM-Teilnahme aber leider in diesem Jahr noch nicht möglich. Trost war für Naomi, Kalea, Ina und Ria aber noch der zweite Rang Im Double Dutch Pair Freestyle. Zoey Boll, Mira Cakmak, Alina Karg und Kate Plamitzer schafften zudem einen ehrbaren neunten Platz in der 4 x 30 Sekunden Speed Staffel.

Toller Wettkampf von den Nachwuchsspringerinnen in der AK4/AK5

Aufgrund ihres Alters sind Naomi, Alina, Ina und Ria noch in der AK5 (10-11 Jahre) startberechtigt und wurden dort Hessenmeisterinnen in der 4 x 30 Sekunden Speed Staffel. Auch in der Disziplin Double Under ging der Sieg nach Höchst. Hier gewannen Naomi und Ria. Auf dem Podest standen auch noch Alina und Ina als Dritte. Den gleichen Platz holten sich die beiden auch noch im Single Rope Pair Freestyle.

AK5 Team in Aktion

Teil des neuen Männerteams, das für den TV Crumstadt startet, ist Moritz Kumpf (AK1). Die Springer, die in Hessen keine Konkurrenz haben, beindruckten mit ihren spektakulären Freestyles und haben damit den Sprung zu den Deutschen Meisterschaften in den Overall Disziplinen sicher geschafft. Zudem qualifizierte sich Moritz im Pair Freestyle, im Wheel Pair Freestyle und im Double Dutch Contest Speed für den nationalen Saisonhöhepunkt.

Spektakuläre Freestyles zeigte das neue Männerteam mit Moritz

Fokus war am Ende des langen Wettkampftages noch einmal bei den Wheel-Wettbewerben gefordert. Aufs Podest kamen gleich zwei TSV-Pärchen: Laura Orzeszyna und Alara Yilmaz wurden in der AK3 Zweite vor Nicole Roch und Lina Uhrig. Nicht zufrieden waren Lea Friedrich und Tabea Paul mit ihrem Wheel Pair Freestyle. Bei der DM haben sie die Chance, es besser zu machen. TSV-Trainerin Tamara Bär trat mit Lilly Kumpf erstmals auch in einem Wettkampf an. Das Wheel-Duo belegte einen achtbaren fünften Platz.

Auch organisatorisch sind die Hessenmeisterschaften sehr erfolgreich verlaufen. Die Turnabteilung bedankt sich vor allem bei dem Orga-Team für die tolle Planung und Durchführung sowie bei allen Eltern und Gönnern, die unterstützt und mitgeholfen haben.

Nikolauscup: Rope Skipping Nachwuchs startet zahlreich

Große Beliebtheit erfreute sich am 7. Dezember wieder der Nikolauscup der Turnabteilung des TSV Höchst. Der Wettkampf richtet sich ausschließlich an Rope Skipper, die noch keine oder wenig Wettkampferfahrung haben. Mit mehr als 110 Teilnehmern aus 10 Vereinen war die Maximalteilnehmerzahl auch in diesem Jahr wieder schnell erreicht. Zu absolvieren war für die Nachwuchsspringer und –springerinnen drei Speeddisziplinen und ein Mini-Freestyle.

Auch der TSV Höchst war vor heimischer Kulisse mit zahlreichen Teilnehmern aus der Nachwuchsgruppe vertreten. In der Altersklasse der Jüngsten (6-7 Jahre) belegte Luana Bendel den 12. Platz. Ronja Schnellbacher wurde bei ihrem ersten Wettkampf im starken Teilnehmerfeld 17. Benjamin Richter belegte in der AK 8 Jahre männlich nach einem sehr guten Wettkampf den ersten Platz. Hier fehlte es aber leider an weiterer männlicher Konkurrenz. Bei den Mädchen gab es in dieser Hinsicht keinen Mangel. Beste TSV Springerin war Ilea Lortz auf Platz 8 gefolgt von Kathi Krombholz auf Rang 11 und Adita Pydisetty als 13. Grund zur Freude hatte Malea Joswig, die sich mit tollen Speedleistungen und einem schönen Freestyle den 1. Platz bei den 9-jährigen Mädchen sicherte. Auf dem Treppchen war als Dritte auch noch Adela Bursuc vertreten. Auch sie überzeugte mit konstanten Leistungen in allen Disziplinen. Lea da Costa beendete den Wettkampf auf Rang 13. Die größten Teilnehmerfelder gab es in der AK 10 Jahre, wo Daria Tamas den 15. Platz belegte. Marie Fornoff wurde 18. und Emma Fornoff 19. Einen ausgezeichneten Wettkampf zeigte Emilia Joswig in der AK 11 Jahre. In den Speeddisziplinen war sie durchweg vorne mit dabei und auch für ihren Mini-Freestyle erzielte sie Bestwerte, was ihr den zweiten Platz einbrachte. In der AK 12-14 Jahre belegte Noelle Bischof einen sehr guten siebten Platz. Jody Wagner wurde 13.

Auch an den Teamwettkämpfen gab es reges Interesse. In der Altersklasse 9-11 Jahre waren 10 Mannschaften am Start. Jubeln konnten Malea und Emilia Joswig sowie Adela Bursuc, die nach Auswertung der vier Disziplinen ganz oben auf dem Podest standen. Nicht so gut lief es bei Daria Tamas, Ilea Lortz und Juliette Teksin. Sie kamen auf den 9. Platz. Erste Wettkampferfahrung im Team sammelten Adita Pydisetty, Luana Bendel, Ronja Schnellbacher und Tuana Akcay, die bei den jüngsten Mannschaften (AK 6-8 Jahre) antraten und den zweiten Platz belegten.

Zum Gelingen des Wettkampfes haben wieder viele helfende Hände beigetragen. Die Abteilung bedankt sich für die vielfältige Unterstützung.

Medaillen für Rope Skipper beim European Wheel Contest

Am ersten Adventswochenende vertraten die Springer Lea Friedrich, Tabea Paul und Moritz Kumpf sowie sein Teampartner Robin Krauß (TV Crumstadt) Deutschland beim European Wheel Contest in Gmunden/Österreich.

Bei diesem besonderen Wettkampfformat treten jeweils zwei Wheel-Paare im direkten Battle gegeneinander an. Im Anschluss stimmt die Jury für ihren Favoriten ab, der dann eine Runde weiter kommt. Wer zwei Battles verloren hat, scheidet aus.

Insgesamt waren 15 Paare aus fünf Nationen am Start. Beide Teams zeigten mehrmals perfekt fehlerfreie Freestyle und beeindruckten damit sowohl die Jury als auch das Publikum.

Gleich zweimal trafen die beiden Höchster Paare im direkten Duell aufeinander, wobei Robin und Moritz die Jury von sich überzeugen konnten und es bis ins Finale schafften. Dort verloren sie nur knapp und landeten auf dem zweiten Platz. Tabea und Lea kämpften sich bis ins Halbfinale vor. Obwohl sie dort gegen Moritz und Robin unterlagen, war die Freude über die Bronzemedaille groß.

Neben dem Wettkampf blieb außerdem noch genug Zeit für etwas Sightseeing im schon weihnachtlichen Gmunden. Ein richtiges Highlight war der Baumwipfelpfad mit den „Magic Lights“ auf dem winterlich verschneiten Grünberg.

Ein großes Dankeschön geht an Lilly Kumpf, die als Kampfrichterin im Einsatz war und an die Eltern und Supporter, die das Rope Skipping Team wieder einmal begleitet haben.

Silber und Bronze beim European Wheel Contest

27 Medaillen für Rope Skipper bei den Hessenmeisterschaften

Insgesamt 27 Medaillen schmücken die Bilanz der TSV Rope Skipper bei den diesjährigen Hessischen Einzelmeisterschaften. Im nordhessischen Melsungen starteten am 8. November mehr als 160 Athleten. Der TSV Höchst war mit 18 Skippern vertreten und glänzte mit neun Hessenmeistertiteln. Damit waren dies die bisher erfolgreichsten Landesmeisterschaften für die Jumping Gums und Trainerin Tamara Bär.

Gut in Form präsentierten sich die TSV Athleten gleich zu Beginn in den Speed-Disziplinen. Im Speed Sprint (30 Sekunden) sprangen Tabea Paul (AK1), Nicole Roch (AK3) und Naomi Bendel (AK5) zum Titel. Der Vizemeistertitel ging an Anna Leib (AK2) und Leni Karg (AK3). Die Bronzemedaille sicherten sich Lilli Hallstein und Moritz Kumpf (beide AK1). Einen Podestplatz nur knapp verfehlten Laura Orzeszyna (AK3) und Leni Hallstein (AK2), die beide Vierte wurden. In der stark besetzten AK2 belegten Nina Schwardt und Celine Yilmaz einen sehr guten fünften bzw. sechsten Platz.

Nicole springt zum Hessenmeistertitel in 30 Minuten Speed; Vizemeisterin wird Leni

In der Disziplin 3 Minuten Speed setzte sich Laura Orzeszyna als Siegerin in der AK3 durch. Auch Naomi Bendel (AK5) gewann ihre Altersklasse vor Ina Schnellbacher auf dem zweiten Platz. Ria Schotmann wurde Fünfte. Ausdauerstark zeigten sich die Geschwister Lilli und Leni Hallstein. Beide konnten neue persönliche Bestleistungen aufstellen, wofür Lilli (450 Sprünge) mit der Silbermedaille belohnt wurde. Für Leni bedeuteten 437 Sprünge die Bronzemedaille. Ein weiterer dritter Platz ging an Moritz Kumpf.

Gold und Silber für Naomi und Ina in 3 Minuten Speed

Besonders gut waren die TSV Skipper in den Double Under Wettbewerben (so viele Zweifachdurchschläge in 30 Sekunden wie möglich). Hier besetzte der TSV in der AK1 alle Podestplätze. Den Sieg holte sich Lilly Kumpf vor Lilli Hallstein und Tabea Paul, die jeweils nur einen Sprung auseinander lagen. Stark präsentierte sich auch das TSV-Quartett in der AK2. Hier ging Silber an Anna Leib gefolgt von Celine Yilmaz/Leni Hallstein auf dem geteilten dritten Platz und Nina Schwardt als Fünfte. Ohne Konkurrenz sprang Moritz Kumpf auf Platz 1. In der AK3 gab es gleich zwei Siegerinnen vom TSV Höchst: Laura Orzeszyna und Nicole Roch standen sprunggleich ganz oben auf dem Podest. Freuen konnte sich auch Ina Schnellbacher über die Silbermedaille in der AK5.

Das komplette Podium der AK1 in Double Under geht an den TSV
Auch in der AK3 stehen drei TSV Sprinterinnen auf dem Podest

Bei den Triple Unter Wettbewerben überzeugte Moritz Kumpf. Er schaffte mit 183 Dreifachsprüngen den Tagesbestwert und wurde mit Gold ausgezeichnet. Tabea Paul gewann mit 96 Sprüngen Silber vor Lilly Kumpf auf Platz 5.

Nicht ganz so zufriedenstellend lief es für die Jumping Gums in den Freestyle Wettbewerben. Erstmals wurde bei den Hessenmeisterschaften ein neues Wertungssystem angewendet, das Fehler in der Kür härter bestraft. Lediglich Celine Yilmaz gelang in der AK2 ein fehlerloser Freestyle, der mit dem Vizemeistertitel belohnt wurde. Diese tolle Leistung im Freestyle brachte Celine auch in der Overall-Wertung (Freestyle, 30 Sek. Speed, 3 Min. Speed) auf Platz 2 nach vorne. Leni Hallstein (AK2) erreichte im Freestyle den undankbaren vierten Platz genauso wie Leni Karg (AK3). Diese Plätze belegten sie auch in der Gesamtwertung – dennoch eine Spitzenleistung bei mehr als 20 Springerinnen in ihren Altersklassen. Keine fehlerfreie Kür gelang Tabea Paul. Mit ihrem ambitionierten Freestyle wurde sie trotzdem Fünfte und sicherte sich den dritten Platz in der Gesamtwertung der AK1. Das Overall-Podest verfehlte Teamkameradin Lilli Hallstein auf Rang 4 nur knapp. Lea Friedrich wurde nach einem soliden Wettkampf Siebte. Die jüngsten TSV-Springerinnen Naomi Bendel und Ina Schnellbacher kamen in der Overall-Wertung auf einen sehr achtbaren sechsten Platz; mit einer besseren Freestyle-Wertung hätte es für sie sogar noch weiter nach vorne gehen können.

Einen Top-Ten-Rang erreichte auch noch Alara Yilmaz in der Gesamtwertung der AK4. Trotz Erkältung erkämpfte sich Lina Uhrig einen guten Mittelfeldplatz (16. Overall) bei fast 30 Teilnehmerinnen in der AK3. Leider keinen guten Tag erwischte Kate Plamitzer bei ihrer ersten Hessenmeisterschaftsteilnahme in einem sehr starken Feld der AK4 (29. Overall).

Anlass zur Freude gab es für die Jumping Gums auch über zahlreiche Qualifikationen für die Deutschen Einzelmeisterschaften, die im März 2026 in Röhlingen stattfinden werden. Eine Startberechtigung haben in den Speeddisziplinen und im Triple Under bereits 10 TSV Athleten sicher.

Ein großes Dankeschön geht an Lara Kritzinger, Tanja Kumpf, Jürgen Paul und Tamara Bär, die als Kampfrichter für den TSV Höchst im Einsatz waren.

Rope Skipper überzeugen bei WM in Japan

Mit vier undankbaren, aber respektablen vierten Plätzen, mehreren Top Ten-Platzierungen und unvergesslichen Eindrücken kehrten die Rope Skipperinnen und Skipper des TSV Höchst von den World Jump Rope Championships im japanischen Kawasaki zurück. Vom 27. Juli bis zum 3. August maßen sich dort über 2600 Athletinnen und Athleten aus 32 Nationen – mittendrin das Team „Jumping Gums“ des TSV Höchst.

Schon am ersten Wettkampftag zeigte sich beim Open Tournament, dass die Höchster mit der Weltspitze mithalten können. Tabea Paul gelang im Triple Under mit 113 Dreifachdurchschlägen eine persönliche Bestleistung und Platz vier. Auch im Freestyle überzeugte sie mit hoher Schwierigkeit, musste sich aber trotz starker Darbietung erneut mit Rang vier zufriedengeben. Gemeinsam mit Lilli Hallstein gelang im Pair-Freestyle mit dem siebten Platz von 17 Paaren eine weitere Top Ten-Platzierung. Im Double Dutch Pair Freestyle sprangen Lea Friedrich, Lilli Hallstein, Lilly Kumpf und Tabea Paul trotz fehlerhafter Kür noch auf Rang fünf – nur acht Hundertstel trennten das Trio vom Podest.

KAWASAKI, Japan – JULY 27: during IJRU 2025 KAWASAKI at Culttz Kawasaki on July 27, 2025 in Kawasaki, Japan, (Photo by Eric Mak/Kosation) – Lilli und Tabea performen ihren Pair Freestyle

Weniger reibungslos verlief der zweite Wettkampftag. Das Nachwuchsteam (16-18 Jahre) mit Leni Hallstein, Nina Schwardt und Celine Yilmaz sollte kurzfristig an zwei Orten gleichzeitig starten – organisatorisches Chaos mit fehlenden Vorbereitungszeiten verhinderte so mögliche Spitzenplatzierungen. Auch das erfahrene Trio Lea Friedrich, Lilli Hallstein und Tabea Paul erwischte im Double Dutch Speed Sprint einen durchwachsenen Tag. Dennoch zeigten Tabea und Lea am Nachmittag mit einem fast fehlerfreien Wheel Freestyle Nervenstärke und erkämpften erneut einen sehr achtbaren vierten Platz. Anna Leib und Luna Kosic (16-18 Jahre) konnten im Double Under Relay mit Rang acht in einem starken Feld zufrieden sein. Die stimmungsvolle Eröffnungsfeier mit Einmarsch aller Nationen bot am Abend einen versöhnlichen Abschluss.

Nina, Celine und Leni bei der Disziplin Double Dutch Speed Sprint
Medaille ganz knapp verpasst – ein weiterer vierter Platz im Wheel Pair Freestyle von Lea und Tabea
Anna und Luna waren mit ihrer Leistung im Double Under Relay zufrieden

Am dritten Tag standen Speed-Disziplinen bei den WM-Wettbewerben im Fokus – traditionell dominiert von asiatischen Ländern. Aber auch die TSV-Athletinnen zeigten beachtliche Leistungen. Lilly Kumpf und Tabea Paul erreichten mit 174 Double Under Sprüngen eine starke Platzierung im Mittelfeld. Und in der 4×30 Sekunden Speed Staffel lag das TSV-Quartett mit 350 Sprüngen auf persönlichem Bestleistungsniveau. Moritz Kumpf und Robin Krauß mussten sich im Pair Freestyle nach Fehlern leider mit Rang 14 begnügen.

Lea, Lilli, Lilly und Tabea: Freude über die Leistung in der 4×30 Sekunden Speed Staffel

Trotz Tsunami-Warnung und stundenlangem Sirenengeheule in der Öffentlichkeit wurde der vierte Wettkampftag unbeeindruckt fortgeführt und brachte schließlich den ersehnten Finaleinzug: Moritz Kumpf und Robin Krauß qualifizierten sich im Wheel Pair Freestyle als sechstbestes Team der Welt – und als einziges europäisches Duo – für das große Finale am Sonntag. Ihre Darbietung lag nur 0,34 Punkte hinter den US-Amerikanern auf Rang drei. Vom mitgereisten Höchster Eltern-Fan-Club konnten dann noch 174 Triple Under Sprünge von Moritz bejubelt werden, während die ganze Halle kurze Zeit später Augenzeuge von zwei unfassbaren neuen Weltrekorden in dieser Disziplin wurde.

Am Donnerstag startete Moritz Kumpf in den Solo-Speed-Disziplinen. Mit 81 Punkten in 30 Sekunden und 399 in drei Minuten zeigte er solide Leistungen – angesichts weiterer Weltrekorden chinesischer Athleten (113 und 584 Sprünge) blieb er jedoch chancenlos auf vordere Plätze.

Der Finaltag am 3. August bot eine würdige Bühne: In einem Theater mit Lichtshow und begeistertem Publikum kämpften die sechs besten Athleten/Teams jeder Disziplin um die Medaillen. Moritz und Robin konnten ihre anspruchsvolle Kür dieses Mal leider nicht fehlerfrei aufs Parkett bringen und wurden am Ende Vierte. „Trotzdem ein fantastisches Ergebnis“, betont Trainerin Tamara Bär – insbesondere, da sie das einzige europäische Paar im Finale waren.  „Vier vierte Plätze, zahlreiche Top Ten-Platzierungen – das ist aller Ehren wert“, bilanzierte die stolze Trainerin und dankte allen Unterstützern, die das aufwendige Projekt möglich gemacht haben.

Moritz und Robin vertreten Deutschland und Europa in den Finals und belegen den vierten Platz im Wheel Pair Freestyle

Die Weltmeisterschaften waren für das Höchster Team nicht nur sportlich, sondern auch menschlich ein großes Erlebnis. Neue internationale Freundschaften, Begegnungen mit Rope  Skipping Stars und ein kleines Sightseeing-Programm in Tokio begleiteten die Woche in Japan mit unvergesslichen Eindrücken. Das nächste gr oße Ziel ist bereits gesetzt: die Europameisterschaft im Sommer 2026 in Oslo. Doch vorher gilt es, sich über die hessischen und deutschen Meisterschaften zu qualifizieren – mit viel Training, Ehrgeiz und den Erfahrungen aus Japan im Gepäck.

Viertbestes Wheel Team der Welt

Moritz Kumpf vom TSV Höchst und sein Sprungpartner Robin Krauß (Crumstadt) haben bei den Rope Skipping Weltmeisterschaften in Kawasaki / Japan den vierten Platz belegt. Dieser Platz ist um so höher einzustufen, da sie das einzige europäische Duo waren, das sich in dem Qualiwettkampf für die Finals der besten sechs qualifizieren konnte. Damit bestätigten sie ihr hohes Sprungniveau, mit dem sie im vergangenen Jahr in Ungarn bereits Europameister wurden.

Im Endkampf, der stimmungs- und effektvoll mit großer Lichtshow im 1600 Personen fassenden Theater von Kawasakis Sport- und Kulturanlage ausgetragen wurde, mussten sie gegen Paare aus den USA, Kanada und Australien antreten, in denen zum Teil sehr erfahrene und renommierte Rope Skipper sprangen. Diese zeigten am Ende bessere Nerven und verwiesen das deutsche Team auf den undankbaren vierten Platz, auf den die beiden Springer dennoch sehr stolz sein können.

Für Athleten und Zuschauer waren die Finals an den letzten beiden Tagen der Weltmeisterschaft eine tolle Erfahrung mit flotter und effektvoller Präsentation der einzelnen Disziplinen. Bei den Speed-Disziplinen fielen reihenweise Weltrekorde, allen voran im Triple Under (Dreifachdurchschläge am Stück ohne hängen zu bleiben). Bereits in den Quali-Wettkämpfen konnte ein Koreaner eine neue Bestleistung aufstellen, die eine Runde später von einem chinesischen Springer deutlich überboten wurde. Doch der Koreaner zeigte im Finale Ausdauer und Nervenstärke und holte sich den Weltrekord mit unvorstellbaren 742 Sprüngen zurück, was mit Standing Ovations bejubelt wurde.

Der abschließende Double Dutch Contest brachte das Theater endgültig zum Kochen. Bei diesem Wettbewerb konnte man sehen und staunen, was eine handvoll Athleten alles mit zwei langen Seilen an akrobatischen Sprüngen, Breakdance-Einlagen, fantastischer Akrobatik und überraschender Choreographie hervorzaubern können.

Insgesamt waren die Weltmeisterschaften für die „Jumping Gums“ eine tolle Erfahrung. Sie konnten sich nicht nur mit internationale Gegnern messen, sondern auch neue Kontakte über Länder- und Sprachgrenzen hinweg knüpfen und ihre Idole, denen sie auf Social Media folgen, persönlich kennen lernen. „Es war eine tolle Zeit mit tollen Leistungen“, fasst Trainerin Tamara Bär diese Woche zusammen. Stolz zeigt sie sich über die vier vierten Plätze, die von TSV-Springerinnen und Springer errungen wurden. Hinzu kommen noch einige internationalen Top-Ten Platzierungen. Die Trainerin verbindet das Resumee mit dem Dank an alle Unterstützer, die den jungen Athleten dieses tolle, aber nicht ganz billige und organisatorisch aufwendige Erlebnis ermöglicht haben.

Das nächste größere Ziel ist die Europa-Meisterschaft im nächsten Sommer in Oslo, wo ein Jahr drauf auch die nächste Weltmeisterschaft ausgetragen werden soll. Doch dafür muss man sich erst bei den hessischen und deutschen Meisterschaften qualifizieren. Darum heißt es – nach einer kleinen Verschnaufpause – wieder trainieren, trainieren und trainieren. Und die neuen Erkenntnisse aus den Weltmeisterschaften in die eigenen Übungen einbauen.

Mit Speedwerten zufrieden

Heute standen bei den Rope Skipping Weltmeisterschaften in Kawasaki / Japan die Speed-Wettbewerbe auf dem Programm. Als einziger qualifizierter Teilnehmer von den Höchster „Jumping Gums“ stand Moritz Kumpf auf dem Feld.

Mit 81 Punkten in 30 Sekunden und 399 in drei Minuten war er persönlich sehr zufrieden. Klar war allerdings auch, dass seine Leistung international nicht für vordere Plätze reichen wird. Denn die Speed-Disziplinen werden von den asiatischen Springern dominiert. So wurden an diesem Donnerstagvormittag sowohl in der 30sec-Disziplin als auch im 3 Minuten Wettkampf mit 113 bzw sagenhaften 584 Punkten neue Weltrekorde von chinesischen Athleten aufgestellt.

Am Freitag und Samstag hat das Team des TSV Höchst Wettkampf-frei, bevor abschließend am Sonntag zwischen 4.30 Uhr und 5.50 Uhr deutscher Zeit Moritz zusammen mit Robin im Final des Wheel-Freestyles im Kampf um Medaillen startet. Die Finals werden in einem Theater ausgetragen und es ist zu erwarten, dass diese sehr professionell showmäßig präsentiert werden.

Der Link zu Livestteam: https://www.ijru.live/livestream/s-kawasaki-day-8-3-august-2025-acrhoc

Die genauere Uhrzeit folgt, sobald die Startlisten vorliegen.