Archiv der Kategorie: Abt. Turnen

Einträge zur Turnabteilung

Gauturnfest: Rope Skipper mit tollen Platzierungen

Am Wochenende 6./7. Juli richtete die Rope Skipping Gruppe der Turnabteilung erfolgreich in der Großsporthalle das Gaukinderturnfest in Höchst aus. Am Samstag standen die Rope Skipping Wettbewerbe und die rhythmische Sportgymnastik im Fokus, während am Sonntag die Wettkämpfe im Geräteturnen und in der Leichtathletik stattfanden. Über 300 Teilnehmer aus zahlreichen Vereinen nahmen am diesjährigen Gauturnfest des Turngau Odenwald teil.

Für den Rope Skipping Nachwuchs ist der Wettkampf beim Gaukinderturnfest eine gute Gelegenheit, erste Wettkampferfahrungen zu sammeln und erlernte Sprünge zu präsentieren. Dies wurde zahlreich genutzt und die „Jumping Gums“ stellten mit fast 30 Teilnehmern die größte Abordnung. Mit neun ersten Plätzen und sechs weiteren Podiumsplatzierungen verlief der Wettkampf zudem überaus erfreulich für den TSV Höchst.

Es gab viele Podestplätze für die Jumping Gums zu bejubeln

Bei den Compulsory Wettkämpfen gingen die Rope Skipping Einsteiger an den Start. Hier waren zwei Speeddisziplinen und eine kleine oder große Compulsory (Abfolge von Sprüngen, die nach Vollständigkeit und Ausführung bewertet werden) zu springen. In der Altersklasse der Jüngsten (7 Jahre und jünger) belegte Ilea Lortz in der kleinen Compulsory den dritten Platz. Lea Da Costa verpasste in der Altersklasse 8-9 Jahre einen Podestplatz nur knapp und wurde Fünfte. Carolina Nowak folgte auf Platz 7 und Daria Tamas auf Platz 9. In der gleichen Altersklasse im Wettkampf große Compulsory sicherten sich Ina Schnellbacher (2.) und Lena Balles (3.) einen Platz auf dem Podest. In diesem Wettkampf war der TSV Höchst stark vertreten. Elena Ruppert, die die beste Compulory in diesem Wettkampf zeigte, wurde Vierte. Danach folgten Malea Joswig (5.), Adela Bursuc (6.), und Helena Roch (7.). Sehr erfolgreich waren Kate Plamitzer und Kalea Hope Diaz Diebold in der großen Compulsory (10-11 Jahre). Sie konnten sich über eine Goldmedaille bzw. Silbermedaille freuen. Emilia Joswig kam auf Platz 4 und Mira Cakmak wurde Sechste.

Die schon etwas fortgeschrittenen Skipper absolvierten die Freestyle Wettbewerbe (kleiner oder großer Freestyle plus drei Speeddisziplinen). In der Altersklasse 8-9 Jahre (KIeiner Freestyle) verdiente sich Alina Marie Karg den Sieg mit konstanten Leistungen in Speed und einem sehr gut gelungenen Freestyle. Besondere Beachtung verdient die Leistung von Naomi Bendel. Als einzige Teilnehmerin in ihrer Altersklasse (7 Jahre und jünger), konnte sie sich als Siegerin der nächsthöheren Altersklasse durchsetzen und den Wettkampf für sich entscheiden.

Applaus für Naomi Bendel

Zum Sieg sprang auch Noelle Bischof in der Altersklasse 10-11 Jahre (Kleiner Freestyle). Im großen Freestyle dieser Altersklasse stand mit Eleni Knorr eine weitere TSV-Springerin ganz oben auf dem Podest. Die gute Bilanz setze Emilia Köppe als Siegerin bei den 12-13-Jährigen fort. Den kleinen Freestyle in dieser Altersklasse gewann Nicole Roch. Maya Casaluce wurde Dritte vor Tatjana Zimmermann auf dem 5. Platz. Grund zur Freude hatte auch Lina Uhrig, die sich in der Altersklasse 12-13 Jahre beim Wettkampf großer Freestyle mit konstanten Ergebnissen behaupten konnte. Leni Madleen Karg ersprang sich ebenfalls einen Podestplatz (3.). In dem leistungsstarken Feld kamen Laura Orzeszyna und Alara Yilmaz auf die Plätze 4 bzw. 5. Jody Wagner belegte mit ihrer großen Compulsory den fünften Rang. Nicklas Glenz komplettierte mit seinem Sieg im kleinen Freestyle in der Altersklasse 14-15 Jahre das gute Abschneiden der TSV Rope Skipper beim diesjährigen Gauturnfest. Mit den jungen Sportlern freuten sich die Trainer Lea Friedrich, Lilli Hallstein, Lilly und Moritz Kumpf sowie Tabea Paul, die das Gauturnfest zusammen mit Turngau Fachwartin Tamara Bär vorbereitet und organisiert hatten und auch als Kampfrichter im Einsatz waren. Ein großer Dank gilt auch den Eltern, die mit Diensten und zahlreichen Kuchen- und Waffelteigspenden zur Bewirtung der Teilnehmer und Zuschauer beigetragen haben.

Ihren ersten Einsatz beim Gauturnfest hatten auch einige neue Kampfrichter, die kürzlich bei einem Lehrgang ihre Lizenz erworben und bestanden haben. Die Turnabteilung freut sich, dass auch wieder einige Eltern mit dabei waren und die Abteilung in diesem wichtigen Bereich unterstützen können. Die Neukampfrichter sind: Leni Hallstein, Tatjana Karg, Rebeka Köppe, Anna und Claudia Leib, Nina Schwardt, Celine und Sabine Yilmaz.

Rope Skipper bereiten sich auf die EM in Ungarn vor

In weniger als einer Woche ist es bereits so weit. Vom 14. bis 20. Juli werden fünf Rope Skipper des TSV Höchst bei den Europameisterschaften in Eger/Ungarn teilnehmen. Für Lea Friedrich, Lilli Hallstein, Lilly Kumpf und Tabea Paul ist die Teilnahme an den Europameisterschaften ein großer Erfolg, denn nun haben sie sich auch bei den Erwachsenen für eine internationale Meisterschaft qualifiziert. Mit ihrem Bronzerang bei den Deutschen Teammeisterschaften in der Disziplin 4×30 Sekunden Speed wurden sie auch in diesem Jahr in das Nationalteam berufen und wollen an die guten Leistungen vom Vorjahr, wo sie in der Altersklasse 16-18 Jahre im Open Tournament der Weltmeisterschaften drei Gold- und eine Silbermedaille gewonnen haben, anknüpfen.

Beim internationalen Jahreshöhepunkt ist auch der Höchster Moritz Kumpf mit dabei, der schon mehrere Teilnahmen bei Europa- und Weltmeisterschaften vorweisen kann. Er wird Deutschland im Männerwettbewerb in insgesamt vier Disziplinen beim Open Tournament und den Europameisterschaften vertreten.

Die Springerinnen und Springer bereiten sich schon seit Wochen intensiv mit Trainerin Tamara Bär auf ihren internationalen Einsatz vor. Leider müssen auch in diesem Jahr wieder die Kosten von den Sportlern selbst getragen werden. Zur Finanzierung organisieren die Teilnehmer in diesem Jahr federführend für die Turnabteilung das Gauturnfest, das vom 6.-7. Juli in Höchst stattfindet. Die Einnahmen aus dieser Veranstaltung wird den EM-Springerinnen und Springern zugute kommen. Unterstützt werden können die erfolgreichen Athleten auch mit einer Spende an den TSV Höchst (IBAN: DE08 5085 1952 0090 014325; Stichwort „EM Rope Skipping“) oder über Paypal: TSV 1875 Höchst.

Rope Skipper waren beim Nachwuchs-Landeswetttkampf in Fürth

Am Samstag, 25. Mai fand der Hessische Nachwuchswettkampf im Rope Skipping in Fürth statt. Dieser Einsteigerwettkampf war an alle Springerinnen und Springer gerichtet, die die Sportart noch nicht so lange betreiben und über wenig Wettkampferfahrung verfügen. Die Beteiligung war riesig und es nahmen mehr als 200 Nachwuchstalente teil.

Der TSV Höchst war mit sieben Skippern am Start, die von den Trainern Lea Friedrich, Lilli Hallstein, Moritz Kumpf, Tabea Paul und Tamara Bär betreut wurden und die zum Teil auch als Kampfrichter im Einsatz waren. Zum Wettkampf gehörten drei Speeddisziplinen (30 Sekunden Speed, 30 Sekunden Criss Cross, 1 Minute Speed sowie ein Freestyle). Den Freestyle (Choreographie aus Sprüngen und Turnelementen zu einer selbstgewählten Musik) hatten alle Springerinnen und Springer zum ersten Mal eingeübt, so dass die Nervosität vor der Präsentation sehr groß war.

Die jüngsten Teilnehmerinnen starteten in der AK5 (8-9 Jahre). Hier erreichte Ria Elea Schotmann einen sehr guten 6. Platz in der Gesamtwertung. Sie überzeugte vor allem in den Speeddisziplinen, wo sie mit dem Ergebnis von 103 Sprüngen in einer Minute auf dem zweiten Platz lag und in 30 Sekunden Platz 3 in der Zwischenwertung einnahm. Auch der Freestyle gelang ihr sehr gut im Gegensatz zum Criss Cross, was eine bessere Gesamtplatzierung verhinderte. Den 8. Platz belegte Alina Marie Karg, die in der Disziplin 1 Minute Speed (4. Platz) ihr bestes Einzelergebnis erzielte. Sophie Hofmann landete in der Endabrechnung auf dem 10. Platz.

Auf das stärkste und größte Teilnehmerfeld traf Noelle Bischof in der AK4 (10-11 Jahre). Sie wurde 37. Mit ihrer Leistung in 1 Minute Speed (99) und im Freestyle nahm sie einen guten Mittelfeldplatz ein.

Viele Teilnehmerinnen gab es auch in der AK3 (12-13 Jahre), wo Nicole Roch in den Speeddisziplinen überzeugte. 128 Sprünge bedeuteten den zweitbesten Wert in ihrer Altersklasse. Nach einem ordentlichen Freestyle kam sie auf den 6. Platz in der Gesamtwertung. Auf Rang 18 landete Tatjana Zimmermann, die nervositätsbedingt nicht ihre Speedleistungen abrufen konnte, aber einen guten Freestyle zeigte (12. Platz).

Nicklas Glenz hatte keine männliche Konkurrenz und wurde in der AK2 (14-15 Jahre) zusammen mit den Mädchen gewertet. Dort belegte er den 9. Platz.

Gruppenbild der Teilnehmer und Trainer beim Rope Skipping Landesnachwuchswettkampf in Fürth

Rope Skipper bedanken sich bei Sponsoren für neue Jacken und Taschen

Dank der Unterstützung einiger Sponsoren konnten die Rope Skipper des TSV Höchst mit neuen Präsentationsjacken und Trainingstaschen ausgestattet werden.

Die Rope Skipping Gruppe ist in den letzten Jahren beträchtlich gewachsen. Damit sich die Kinder und Jugendlichen bei Wettkämpfen und Auftritten einheitlich präsentieren können, war die Anschaffung neuer Wettkampfkleidung in einer größeren Anzahl dringend notwendig geworden.

Die Springerinnen und Springer sowie die Turnabteilung des TSV Höchst bedanken sich beim REWE-Markt in Höchst (REWE Ercan oHG) für die Kostenübernahme der neuen Trainingstaschen und für die finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung neuer Präsentationsjacken. Einen größeren Geldbetrag hat auch die Firma Marco Schäfer Heizungs- und Sanitärtechnik aus Lützelbach/Breitenbrunn zu den Jacken beigesteuert. Mit weiteren Zuwendungen haben Elke Weiss vom Body & Beach in Höchst und Jochen Bär, Dienstleister für Trinkwasser, die Ausstattung unterstützt, so dass die Sportler nur einen kleinen Eigenanteil leisten mussten. Mit einem beträchtlichen Rabatt auf die Bestellung hat zudem die Firma Intersport Wolfenstetter in Obernburg zur Anschaffung beigetragen. Vielen Dank an alle Sponsoren für die Unterstützung!

Vielen Dank an Marco und Nadine Schäfer von der Firma Marco Schäfer Heizungs- und Sanitärtechnik für die Unterstützung!
Die Rope Skipper mit Vertretern der Firma REWE Ercan oHG bei der Übergabe der neuen Taschen und Jacken. Jedes Kind erhielt zudem eine Rose. Vielen Dank!

Abend der Vereine am Apfelblütenfest: Rope Skipper werden „Sportler des Jahres“

Die Turnabteilung gestaltete den „Abend der Vereine“ beim Apfelblütenfest mit einigen gelungenen Vorführungen mit.

Premiere hatten die „Turntiger“ mit ihrem Auftritt. Unter der Leitung von Tanja Kumpf erfreuten die jüngsten Kids des Kinderturnens mit ihrem Tanz die Zuschauer.

Premiere für die „Turntiger“

Mit gleich drei Vorführungen konnten die Rope Skipper begeistern. Die Anfängergruppe hatte ebenfalls ihren ersten Auftritt überhaupt und zeigte unter dem Motto „Piraten und Meer“, was sie bereits gelernt haben. Einstudiert wurde der Auftritt mit den Trainern Lilli Hallstein, Moritz Kumpf und Tabea Paul.

Gelungener erster Auftritt der Anfängergruppe

Die Nachwuchsshowgruppe zeigte einen flotten „Wilder Westen-Mix“, der von Lea Friedrich und Lilly Kumpf mit ihren Springerinnen vorbereitet wurde.

Viel Applaus gab es auch für den Auftritt „Wilder Westen“ der Nachwuchsshowgruppe

Höhepunkt des Abends war der Auftritt des Showteams. Die von Trainerin Tamara Bär choreografierte Show zeigte unter dem Motto „Ghostbusters“. auf hohem Niveau alle Facetten der Sportart Rope Skipping.

Die Leistungsgruppe begeisterte mit ihrer „Ghostbusters-Show“

Eine besondere Auszeichnung erhielt die Leistungsgruppe bei der Sportlerehrung der Gemeinde Höchst. Bürgermeister Jens Fröhlich kürte das gesamte Team als „Sportler des Jahres“. Die Auszeichnung erhielten: Lea Friedrich, Leni und Lilli Hallstein, Lilly und Moritz Kumpf, Anna Leib, Tabea Paul, Nina Schwardt und Celine Yilmaz für die Erfolge bei den Weltmeisterschaften letztes Jahr in Colorado.

„Sportler des Jahres 2024“ der Gemeinde Höchst

EM-Quali und Medaillen für Rope Skipper bei Team DM / Nachwuchs überzeugt beim Bundesfinale

Mit Medaillen im Gepäck sind die Rope Skipper des TSV Höchst von den Deutschen Team Meisterschaften am ersten Maiwochenende in Göttingen zurückgekehrt. Bei der Veranstaltung, die sich mit dem Bundesfinale über zwei lange Wettkampftage streckte, waren mehr als 100 Mannschaften aus ganz Deutschland vertreten.

Gruppenbild der erfolgreichen DM-Teilnehmer vom TSV Höchst / TV Reinheim

Für das AK1-Team (19+) mit Lea Friedrich, Lilli Hallstein, Lilly Kumpf und Tabea Paul waren die Hürden hoch, denn sie mussten sich in diesem Jahr erstmals mit den Erwachsenen messen. Gejubelt werden konnte gleich zu Anfang über das Ergebnis von 343 Sprüngen in der 4×30 Sekunden Speed Staffel. Diese Leistung wurde mit dem Bronzerang und der Qualifikation für die Europameisterschaften im Juli in Eger/Ungarn belohnt. In den weiteren sieben Disziplinen des Overall-Wettkampfs reihten sich die Skipperinen meist um Platz 6 ein, wo sie auch im Gesamtklassement landeten mit nur einem Ranglistenpunkt hinter den zwei punktgleichen viertplatzierten Teams.

AK1-Team bei der Disziplin Double Dutch Speed Relay
DM-Bronze im ersten Jahr bei den Erwachsenen im Single Rope Speed Relay

Leni Hallstein, Nina Schwardt und Celine Yilmaz sind ebenfalls in eine höhere Altersklasse aufgerückt (AK2, 16-18 Jahre). Die drei Springerinnen, die im Einzelwettkampf den TSV Höchst vertreten, starten im Team zusammen mit Lotta Kaufmann und Viktoria Litke für den TV Reinheim. Als beste Disziplin erwies sich die Double Under Speed Staffel (zwei Springerinnen springen nacheinander 30 Sekunden lang Zweifachdurchschläge), wo sich Leni Hallstein und Nina Schwardt ebenfalls eine Bronzemedaille ersprangen. Pech hatten die Athletinnen im Double Dutch Pair Freestyle, der aufgrund einer unglücklichen Verletzung von Leni Hallstein nicht zu Ende geführt werden konnte. Dennoch wurde noch vierte Platz erreicht und ohne Verletzung wäre eine weitere Medaille sicher gewesen.

Das AK2-Team zeigte einen sehr guten Double Dutch Single Freestyle
Bronze für Nina Schwardt und Leni Hallstein im Double Under Relay

Erfolgreich war das Wochenende auch für den Höchster Moritz Kumpf. Zusammen mit seinem Sprungpartner Robin Krauß (TV Crumstadt) gewann er den Pair Freestyle und den Wheel Wettkampf und löste in beiden Disziplinen das Ticket für die Europameisterschaften. Darüber hinaus wird Moritz noch für das Nationalteam im Single Rope Freestyle und Triple Under an den Start gehen, wofür er sich bereits im März bei den Deutschen Einzelmeisterschaften qualifiziert hatte.

Hohe Sprünge von Moritz Kumpf und Robin Krauß bei ihrem Pair Freestyle
EM-Quali für Moritz Kumpf und Robin Krauß im Pair Freestyle und Wheel Pair Freestyle

„Obwohl wir nicht fehlerfrei gesprungen sind, konnten wir gut mithalten und haben uns auch in diesem Jahr wieder für den internationalen Saisonhöhepunkt qualifiziert“, resümierte TSV-Trainerin Tamara Bär, die schon an der intensiven EM-Vorbereitung für ihre Skipper tüftelt.

Mit Medaillen ausgezeichnet wurden auch die TSV-Nachwuchsspringerinnen, die erstmals die Qualifikation für das Bundesfinale erreichten. Das Team bestehend aus Leni Madleen Karg, Emilia Köppe, Laura Orzeszyna, Lina Uhrig und Alara Yilmaz trat im Wettbewerb der jüngsten Springerinnen AK4 (12-13 Jahre) in allen acht Disziplinen der Overall-Wertung an. Die jungen Talente ersprangen sich einen kompletten Medaillensatz in den Disziplinen 4×30 Sekunden Single Rope Speed Staffel (2. Platz), im Double Dutch Pair Freestyle (3. Platz) und gewannen die 4×30 Sekunden Double Dutch Speed Staffel. Gekrönt wurde die Tagesbilanz mit einer Bronzemedaille in der Overall-Wertung. Mit freuten sich die Trainerinnen Lea Friedrich und Lilly Kumpf, die die jungen Springerinnen sehr gut auf den Wettkampf vorbereitet hatten.

3. Platz in der Overall-Wertung beim Bundesfinale für das AK4-Team mit den stolzen Trainerinnen

Gute Ergebnisse für Rope Skipper bei den Deutschen Einzelmeisterschaften

Die Rope Skipper des TSV 1875 Höchst waren auch in diesem Jahr wieder bei den Deutschen Einzelmeisterschaften/Bundesfinale am 16./17. März in Dettingen an der Erms vertreten und haben dort einige sehr gute Platzierungen erreicht. Mit mehr als 250 Teilnehmern waren die Wettkämpfe hochklassig besetzt. Im vorhinein mussten bei den Landeswettkämpfen hohe Qualifikationshürden genommen werden. Mit 12 Qualifikanten gelang es dem TSV Höchst seine Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr noch einmal zu steigern. TSV-Trainerin Tamara Bär freute sich, dass es auch drei Nachwuchsspringerinnen auf das nationale Parkett geschafft haben.

Herzlichen Dank an die Firma Treffpunkt Thierolf in Höchst für die Bereitstellung eines VW Busses zur Beförderung der DM-Teilnehmer

Im kleinen aber starken Teilnehmerfeld der männlichen Konkurrenz (19+) erreichte Moritz Kumpf den vierten Platz in der Overall-Wertung, die sich aus den Ergebnissen der Einzeldisziplinen 30 Sekunden Speed (78 Sprünge), 3 Minuten Speed (375 Sprünge) und Freestyle (5. Platz) ergibt. Damit verpasste Moritz einen erhofften Podestplatz knapp.

Tabea Paul und Lilli Hallstein trafen im Meisterschaftswettkampf der weiblichen Altersklasse 1 (19+), der die Höchster Schülerinnen in diesem Jahr erstmals angehören, auf mehr als 30 Konkurrentinnen. Mit 430 Sprüngen in der Ausdauerdisziplin 3 Minuten (9. Platz) und sehr guten 92 Sprüngen in 30 Sekunden Speed (7. Platz) kam Tabea Paul sehr gut in den Wettkampf. Ein missglückter Freestyle (22. Platz) verhinderte einen Sprung unter die Top-Ten in der Overall-Wertung (12. Platz). Auch Lilli Hallstein rief mit 89 Sprüngen annähernd Bestleistung im Speed Sprint ab (12. Platz) und schaffte es mit einem sehr guten Freestyle (15.) auf Platz 13 der Gesamtwertung. Bei den 16- bis 18-jährigen der AK 2 landeten Nina Schwardt und Celine Yilmaz mit 81 Zählern in 30 Sekunden Speed als 13. im vorderen Mittelfeld. Anna Maria Leib zeigte im starken Teilnehmerfeld der AK 3 (14-15 Jahre) mit ebenfalls mehr als 30 Teilnehmerinnen den fünftbesten Freestyle. Mit sehr guten 85 Zählern in der Sprintdisziplin (7. Platz) sprang sie auf einen hervorragenden 5. Platz in der Gesamtwertung. Für Leni Hallstein, zweite TSV-Springerin in dieser Altersklasse, liefen die Speeddiszplinen nicht wie erhofft. Ein gut präsentierter Freestyle brachte sie aber noch auf einen versöhnlichen 10. Platz in der Gesamtwertung.

Am zweiten Tag gingen fünf weitere TSV-Springerinnen bei den Bundesfinalwettkämpfen an den Start. Für diesen nationalen Wettkampf war eine Qualifikation auf den Landesmeisterschaften mit etwas niedrigeren Qualifikationsnormen als für die Deutschen Meisterschaften erforderlich. Über den Bundesfinalsieg in der Disziplin 30 Sekunden Speed konnte sich Lilly Kumpf freuen, die einen Topwert von 90 Sprüngen ablieferte. In der Gesamtwertung belegte sie den fünften Platz vor Vereinskameradin Lea Friedrich, die auf den 11. Rang in der Overall-Wertung sprang.

Lilly holt sich den Bundesfinalsieg in 30 Sekunden Speed

Die erste Bundesfinalteilnahme war es für die Nachwuchsspringerinnen Lina Uhrig, Laura Orzeszyna und Alara Yilmaz in der Altersklasse 12-13 Jahre. Bei mehr als 30 Starterinnen war der 12. Platz von Alara Yilmaz im Freestyle eine sehr gute Leistung. Lina Uhrig hatte im Speed Sprint (71 Sprünge) als 13. ihre beste Platzierung. Laura Orzeszyna blieb mit 326 Sprüngen und dem 27. Platz in 3 Minuten Speed etwas unter ihren Möglichkeiten. Alle drei Springerinnen konnten aber bei ihrem ersten nationalen Wettkampf wertvolle Erfahrungen sammeln.

Stark präsentierten sich die TSV-Skipper auch bei den Double Under und Triple Under Wettbewerben. Eine Silbermedaille ersprang sich Lilly Kumpf mit 90 Zweifachdurchschlägen in 30 Sekunden (AK 1). Nina Schwardt wurde mit 85 Double Under Sprüngen in der AK 2 Fünfte. Leni Hallstein hatte mit 26 Teilnehmerinnen in der AK 3 die größte Konkurrenz und landete in der AK 3 mit 78 Zweifachsprüngen auf dem 11. Platz.

Eine Medaille holte sich Moritz Kumpf im Triple Under Cup. Er schaffte 90 Dreifachdurchschläge am Stück und wurde Dritter. Die 97 Triple Under Sprünge von Tabea Paul bedeuteten in der starken weiblichen AK 1 einen sehr guten 6. Platz.

3. Platz für Moritz im Triple Under Cup

Über die Nominierung zu den Europameisterschaften im Sommer in Ungarn konnte sich Moritz Kumpf freuen. Er darf das Nationalteam beim Open Tournament im Juli in Ungarn in den Disziplinen Freestyle und Triple Under vertreten.

Etliche Hessenmeistertitel und Qualifikationen für DM und Bundesfinale

Die Hessischen Mannschaftmeisterschaften in Hanau am 24.02.2024 sind für die Rope Skipper des TSV Höchst sehr erfolgreich verlaufen. Am Ende des mehr als achtstündigen Wettkampftages mit neun Disziplinen konnten sich die TSV-Springerinnen und Springer über etliche Hessenmeistertitel und Podiumsplatzierungen freuen.

In ihrem ersten Jahr bei den Erwachsenen (AK1 – 18 plus) schafften Lea Friedrich, Lilli Hallstein, Lilly Kumpf und Tabea Paul auf Anhieb die Qualifikation für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften Anfang Mai in Göttingen. Das Team startete mit einer neuen persönlichen Bestleistung in der Disziplin 4×30 Sekunden Speed Relay sehr gut in den Wettkampf und holte sich auch in den anderen Speed-Disziplinen wertvolle Punkte für die Gesamtwertung. Nicht ganz wie erhofft liefen die ersten Freestyle Wettbewerbe bis dann ein nahezu perfekter Double Dutch Pair Freestyle einen Hessenmeistertitel bescherte. Die Bilanz von fünf weiteren Silbermedaillen und zwei Bronzemedaillen in den Einzeldisziplinen sowie dem zweiten Platz in der Overall-Wertung kann sich durchaus sehen lassen.

Glückliches AK1-Team mit Trainerin Tamara Bär

In der AK2 (16-18 Jahre) starteten Leni Hallstein, Nina Schwardt und Celine Yilmaz zusammen mit Lotta Kaufmann und Viktoria Litke erstmals für die Jumping Dolphins des TV Reinheim, da für die Hälfte der Disziplinen mindestens vier Teammitglieder notwendig sind. Dieser Zusammenschluss zahlte sich mit fünf Hessenmeistertiteln, einem zweiten und einem dritten Platz aus. In der Gesamtwertung erreichte das neugebildete Team den zweiten Platz und schaffte die Qualifikation für das Bundesfinale. Wermutstropfen ist, dass die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften nur um wenige Punkte verfehlt wurde.

Vizehessenmeisterinnen Overall in der AK2

Erfolgreich war auch das AK4-Nachwuchsteam (12-13 Jahre), das bei seiner ersten Hessenmeisterschaftsteilnahme ebenfalls auf Anhieb die Qualifikation für das Bundesfinale erreichte und den zweiten Platz in der Overall-Wertung erzielte. Stolz waren Leni Madleen Karg, Emilia Köppe, Laura Orzeszyna, Lina Uhrig und Alara Yilmaz vor allem auf den Hessenmeistertitel im Single Rope Team Freestyle. Zudem konnten die Springerinnen noch drei Silbermedaillen und zwei Bronzemedaillen mit nach Hause nehmen.

Vizehessenmeisterinnen Overall AK4

Bei den Einsteigerwettkämpfen mit nur vier anstatt acht Disziplinen, waren zwei weitere TSV-Teams vertreten. Hier belegten Maya Casaluce, Eliana Carvalho Nunes, Nicole Roch und Nia Grulich den zweiten Platz in der AK3. Erste Erfahrungen bei einem Hessischen Teamwettbewerb sammelten auch die jüngsten TSV-Springerinnen in der AK5, die Vierte wurden. Für das Team sprangen Naomi Bendel, Ria Elea Schotmann, Elena Ruppert, Alina Marie Karg und Sophie Hofmann.

2. Platz beim Einsteigerwettkampf für das AK3-Team
4. Platz für das AK5-Team beim Einsteigerwettkampf

Sehr gut präsentierten sich die Teilnehmer des TSV Höchst dann auch noch bei den abschließenden Wheel Pair Freestyles. Hier wurden Lea Friedrich und Tabea Paul Hessenmeisterinnen vor Lilli Hallstein und Lilly Kumpf. Beide Paare dürfen auch bei den Deutschen Meisterschaften starten, genauso wie Moritz Kumpf und Robin Krauß, die sich mit ihrer anspruchsvollen Performance ebenfalls das Startrecht für die DM ersprungen haben.

DM Quali im Wheel Pair Freestyle für Robin und Moritz

Nikolaus-Cup 2023 – eine schöne und erfolgreiche Veranstaltung

Einen neuen Teilnehmerrekord gab es beim Nikolaus-Nachwuchscup im Rope Skipping, den die Turnabteilung des TSV Höchst Anfang Dezember ausrichtete. Abteilungsleiterin und Turngau-Fachwartin Tamara Bär freute sich, über 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 13 Vereinen in der Großsporthalle Höchst begrüßen zu können.

Für viele war es der erste Wettkampf überhaupt bzw. die erste Möglichkeit, einen Mini-Freestyle zu präsentieren. Belohnt wurden die Nachwuchsspringer am Ende ihres Vierkampfs mit Urkunden, Medaillen und – falls sie es aufs Siegerpodest geschafft haben – auch mit weihnachtlichen Schokoladen-Leckereien, überreicht vom Nikolaus persönlich.

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Rope Skipping: Erfolgreiche Teilnahme am European Wheel Contest

Nach der erfolgreichen Teilnahme bei den Weltmeisterschaften im Rope Skipping im Sommer in den USA konnte sich eine kleine Abordnung der Seilspringer des TSV Höchst erneut für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren. Für Lea Friedrich, Tabea Paul, Moritz Kumpf und seinen Spring-Partner Robin Kraus (TV Crumstadt) ging es Ende November zum European Wheel Contest nach Zeist in den Niederlanden. Bei der Sprungform „Wheel“ springen immer zwei Athleten gemeinsam mit zwei Seilen, wobei jeder jeweils ein Griff von dem Seil des Anderen in der Hand hält.

Bei dem Wheel-Contest konnten die Höchster Springerinnen und Springer eine neue Wettkampfform kennenlernen. Denn hier traten immer zwei Teams im direkten Vergleich gegeneinander in sogenannten Battles an. Jedes Team zeigt eine 30-sekündige Kür und die sieben Kampfrichter entscheiden direkt, welches der beiden Teams das Battle gewonnen hat und in der Siegerrunde weiterkommt. Das unterlegene Team landet in der Verliererrunde und hat immer noch die Chance auf den Gesamtsieg, da im Finale die jeweiligen Gewinner der Sieger- und der Verliererrunde gegeneinander um die Goldmedaille springen. Insgesamt waren 13 Teams aus fünf Ländern am Start, davon fünf aus Deutschland.

Gewinner des European Wheel Contest 2023 in Zeist/NED

Lea und Tabea kamen gut in den Wettkampf und zeigten mit viel Sprungfreude in den ersten beiden Runden ihren schwungvollen und hochwertigen Freestyle und gewannen damit ihre Battles einstimmig. Im Viertelfinale konnte das TSV-Duo die Kampfrichter leider nicht überzeugen gegen das Nachwuchsteam vom TV Roringen, das später die Bronzemedaille gewann. In der Verlierer-Runde lief es besser. Die missglückte Performance im Battle gegen die TSG Seckenheim konnten sie ausgleichen, indem sie die Wildcard-Option nutzten, die einmalig eine Wiederholung des Freestyles erlaubt. Dieser war gelungen und die Höchsterinnen kamen eine Runde weiter, wo sie  leider gegen die starken Reinhardt-Zwillinge vom TV Roringen den Kürzeren zogen. In der Gesamtabrechnung bedeutete dieses Ausscheiden aber einen starken vierten Platz.

Lea und Tabea arbeiten sich von Battle zu Battle auf den vierten Platz

Mit einigen Hängern ging es bei Moritz und Robin in den Wettkampf, sodass sie schon gleich in der ersten Runde die Wildcard zogen. In der Wiederholung überzeugten sie die Kampfrichter. Wegen weiterer Hänger bei ihrem hochwertigen, energiegeladenen und kraftbetonten Freestyle konnten sie das nächste Battle nur knapp gewinnen. Danach lief es besser und sie kamen mit einstimmigen Voten der Kampfrichter ins Finale. Dort trafen sie auf die Reinhardt-Zwillinge, an denen zuvor Lea und Tabea gescheitert waren. Beide Paare zeigten fast fehlerfreie und anspruchsvolle Freestyles. Vier der sieben Kampfrichter gefiel Moritz‘ und Robins Darbietungen besser, sodass die beiden die Goldmedaillen des European Wheel Contests mit in den Odenwald bringen konnten.

Wheel Performance auf hohem Niveau

Es war ein einmaliges Erlebnis und hat allen viel Spaß gemacht, diese neue Wettkampfform kennenzulernen, die dank professioneller und stimmungsvoller Präsentation sowohl für die Athleten als auch für die Zuschauer kurzweilig und unterhaltsam war. Auch Moritz und Robin hatten mit ihren fantasievollen Einlauf-Choreographien dazu beigetragen.

Siegerehrung: fest in deutscher Hand (Rope Skipping Germany belegt die Plätze 1 bis 5)