Erster Tag bei der Rope Skipping WM

Die „Juming Gums“, das Rope Skipping Team des TSV Höchst, starteten gut in den Open Tournament Wettkampf bei den Weltmeisterschaften, die vom 27.7. bis zum 3.8. in Kawasaki/Japan ausgetragen werden.

Tabea Paul konnte sowohl in der Triple Under Disziplin (soviele Dreifach-Durchschläge am Stück wie möglich) als auch im Single Rope Freestyle (Sprungkür mit dem Einzelseil) ihre volle Leistung abrufen. Beides wurde mit dem sehr guten, aber leider auch undankbaren vierten Platz belohnt. Im Triple Under schaffte sie mit 113 Sprüngen eine neue persönliche Bestleistung. Im Freestyle hatte sie einen ähnlichen Difficultywert (er beschreibt den Schwierigkeitsgrad der Kür) wie die Siegerin, doch erhielt sie aufgrund einiger Unsicherheiten eine deutliche Abwertung durch die kritischen Kampfrichter.

Zuvor startete sie bereits mit Teamkollegin Lilli Hallstein im Single Rope Pair Freestyle. Auch hier hatte die Darbietung kaum Fehler, was in dem qualitativ hochwertigen Teilnehmerfeld mit 17 Paaren den siebten Platz bedeutete.

Zusammen mit Lilly Kumpf und Lea Friedrich zeigten sie ihren Double Dutch Pair Freestyle, also eine Sprungkür im gegenläufig geschwungenen langen Seilpaar (Bild oben). Obwohl die Springerinnen aufgrund einiger Hänger sehr unzufrieden mit sich waren, reichte es am Ende aufgrund des höchsten Difficulty-Ausgangswerts des gesamten Starterfeldes immerhin noch zum überraschenden, guten fünften Platz. Besonders ärgerlich, weil sie mit 4.98 Punkten nur acht Hundertstel vom dritten Platz entfernt waren.

Seinen ersten Einsatz beim diesjährigen Open Tournament hatte auch Moritz Kumpf, der schon viel Erfahrung von internationalen Meisterschaften mitbringt. Leider hatte er bei seinem mit vielen schwierigen Sprüngen gespickten Single Rope Freestyle zu viele Fehler, sodass es nur für einen 16. Platz reichte.

Mit den Worten: „Tolle Leistung bei heißen Bedingungen. Leider mehrfach knapp am Treppchen vorbei. Aber trotzdem toll, ich bin stolz auf euch“, fasste Trainerin Tamara Bär den ersten Wettkampftag in Kawasaki zusammen.

Am Montag beginnt aus Höchster Sicht der Tag sehr früh gegen 2.30 Uhr mit Double Under Relay von Anna und Luna (Heat #2002), dann folgen die Double Dutch Speed Sprints von Celine, Leni und Nina (ca. 3.10 Uhr, #2017) und Lea, Lilli und Tabea (3.12 Uhr, #2018) sowie in der Halle B (im Livestream unten rechts) den Wheel Pair Freestyles von Celine und Leni (3.20 Uhr, #2509) und von Lea und Tabea (7.00 Uhr, #2559).

Die angegebenen Uhrzeiten sind in deutscher Zeit, wenn der Zeitplan perfekt eingehalten wird. Am Sonntag starteten die einzelnen Wettkämpfe bis zu ein-einhalb Stunden hinter dem Zeitplan.

Die Wettkämpfe werden live gestreamt unter

https://www.ijru.live/livestream/s-kawasaki-day-2-28-july-2025-xtt7e8

bzw. über einen Link, der auf https://www.ijru.live/ zu finden ist.

Da zum Teil auf vier Feldern gleichzeitig gesprungen wird, ist der Bildschirm gevierteilt, sodass die Aktionen zum Teil nur schwierig zu erkennen sind. Kommentare und informative Einblendungen fehlten leider ebenso.

Insgesamt sind die Wettkampfbedingungen alles andere als optimal: In der Haupthalle wir auf drei Feldern parallel gesprungen mit zwei Freestyle-Vorführungen (mit unterschiedlichen Musiken) und Speed-Disziplinen in der Mitte. Die Single Rope Freestyle- und Wheel-Wettbewerbe wiederum werden in einer Seitenhalle („Halle B“) im Untergeschoss ausgetragen, die an ein übergroßes Wohnzimmer erinnern und auf denen (ohne Tribüne) eine begrenzte Anzahl von Zuschauern auf Klappsitzen hinter den Kampfrichtern die Freestyles mehr schlecht als recht verfolgen können.