Mit einem kompletten Medaillensatz beendeten die Rope Skipper des TSV Höchst den zweiten und damit letzten Finaltag der Europameisterschaften im Oslofjord Convetion in Norwegen.
Den Auftakt machte Moritz Kumpf mit seinen Teamkollegen Robin Krauß, Florian Gehre (Crumstadt) und Jonas Bausch (Seeheim) im Double Dutch Speed Relay (zwei lange Seile werden gegensinnig geschwungen und die Springer müssen nacheinander je 30 Sekunden lang soviele Sprünge in den Seilen machen wie möglich). Auch wenn es nicht zu ihrer stärksten Disziplin gehört, waren sie mit ihrer Leistung zufrieden. Die Konkurrenten aus Belgien und Portugal waren jedoch deutlich besser und das südhessische Quartett musste sich mit dem Bronzerang zufrieden geben.

Nachdem ihr Single Rope Team Freestyle nicht besonders gut lief und sie auf dem undankbaren vierten Platz landeten, behielten Moritz und Robin im Single Rope Pair Freestyle die Nerven. Mit ihrer synchronen Choreographie aus Turnelementen und hochkarätigen Sprüngen mit den Einzelseilen begeisterten sie sowohl Kampfrichter als auch Zuschauer und wurden dafür mit dem Europameistertitel belohnt.

Groß war der Druck auf Lea Friedrich und Tabea Paul beim Wheel-Freestyle (beide Springerinnen halten je einen Griff von beiden Seilen, die sie gemeinsam um sich schwingen), da sie als Führende aus dem Vorkampf an denStart gingen. Ihre Kür war gut, aber nicht ganz fehlerfrei, und sie wurden zwischenzeitlich auf dem zweiten Platz gewertet.

Zum Glück patzten auch die zwei noch ausstehenden Teams, sodass sich das Höchster Duo in ihrer Lieblingsdisziplin über eine Silbermedaille hinter dem überragenden Team aus Stätzlingen und eine Siegerehrung mit deutscher Nationalhymne freuen durfte.

Auf dem Wettkampfprogramm stand noch der Double Dutch Speed Contest, wo zu spannungsgeladener Backgroundmusik möglichst viele Sprünge in den zwei Langseilen in 30 Sekungen zu absolvieren sind. Hier gingen das jüngere Höchster Team mit Leni Hallstein, Nina Schwardt und Celine Yilmaz und die Routiniers Lea, Lilli und Tabea an den Start. Gegen die starke europäische Konkurrenz hatten die TSV-Teams leider keine Chance, sodass sich die Höchster Mädels mit mittleren Plätzen zufrieden geben mussten.
